Informationen über Visual Merchandising

 

Die Welt dreht sich weiter – und wir uns mit

20.03.2020 Seit Dienstag haben in Hamburg die Einzelhändler geschlossen, um die Verbreitung des neuartigen Covid19 Virus zu bremsen. Lockdown wird das in der Presse genannt. Aber nicht nur die Einzelhändler, auch Vereine und Sportstätten haben geschlossen. Das gesellschaftliche Leben ist heruntergefahren. Nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf haben geöffnet.

Auch für mich als Solopreneur ist der Lockdown beruflich eine sehr herausfordernde Situation: Stornierung von Aufträgen und die Ungewissheit, wie und wann es weitergeht. Sicher ist, es wird eine Zeit nach Corona geben. Wie diese aussieht, weiß natürlich keiner.
Daher ist nichts schlechter, als einfach nur abzuwarten.

Wie man bei uns im Norden so schön sagt: nützt ja nix! Also dann am besten das Bestmögliche daraus machen.
Ich habe mir überlegt, wie auch Du die neugewonnene Ruhe und Zeit sowohl konstruktiv als auch produktiv nutzen kannst.

Hier kommen meine Ideen und Tipps für Dich:

Aufräumen

Ja, das klingt jetzt nach dem plattesten Tipp überhaupt. Aber gerade in schwierigen Zeiten hilft es, Ordnung zu schaffen und einen Durchblick zu haben. Wie sagt mein Freund immer: äußeres Aufräumen ist inneres Aufräumen.

Nimm Dir die Zeit, endlich mal die Dinge aufzuräumen, die sonst immer liegen bleiben. Und ganz ehrlich, so etwas hat jeder. Sei es bei der Buchhaltung (ich packe meine Unterlagen immer in eine Schublade und irgendwann sortiere ich diese in die passenden Ordner) oder im Geschäft das Lager, das Büro, die Schubladen.

Dabei ist eines ganz besonders wichtig: befreie Dich von Ballast. Nutze diese Zeit zur “Reinigung”. Sei großzügig beim Entsorgen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Du brauchst weniger als Du denkst. Ich bin Seglerin, wir verbringen sehr viel Zeit auf sehr engem Raum. Daher bin ich Verfechterin von “weniger ist mehr”.

Lockdown Zeit zum Büro aufräumen

Aber nicht nur Unterlagen oder Räume, auch die Technik kann aufgeräumt werden. Du hast bestimmt auf Deinem Rechner oder deinem Smartphone unnötige Fotos, Dokumente und inaktive Kontakte. Löschen befreit! Bei mir waren es zum Beispiel gestern fast 500 Bilder auf dem Phone. Verlier Dich dabei aber nicht, sei gerne radikal!

Ordnen

Nach dem Aufräumen kommt das Ordnen: meistens können Dinge neu geordnet werden.

Dein Ablagesystem nervt Dich? Es gibt viele Ratgeber und Tipps für sinnvolle Ablagen. Es wird Zeit, etwas Neues auszuprobieren!

Aktualisiere Deine Business Profile auf XING oder LinkedIn. Du hast noch keine? Los gehts!
Lösche unnötige Profile auf Plattformen, die Du nicht nutzt. Bringe Ordnung in dein digitales Ich.

Dein Business Plan ist irgendwie noch nicht ganz ausgegoren oder nicht mehr zeitgemäß? Du hast das Gefühl, es ist nicht stimmig? Dann nutze diese Zeit, Dich neu zu ordnen. Mehr zum Thema Neuordnung findest Du in meinem letzten Artikel: Der neueste 3 Punkte Plan für mehr Kunden.
Damit gehen wir direkt zu dem dritten Punkt über:

Verändern

Das finde ich den wichtigsten Punkt überhaupt: Nutze den Lockdown für eine Veränderung.
Diese Krise zeigt uns interessanterweise gerade genau, wo die Reise hingeht: Digitalisierung. Schau Dir an, wie Du auf diesen Zug in Zukunft aufspringen kannst und was für Dich das richtige Modell ist.

Mehr darüber kannst Du in meinem Artikel: Die 5 wichtigsten Elemente der perfekten Online Präsenz nachlesen. Darin ist ein wichtiger Punkt, dem Du Dich als erstes widmen solltest: Google My Business: brauchst Du es? Dann richte es jetzt ein, die Zeit ist perfekt dafür!

Jetzt kannst Du die Zeit nutzen, deine Webseite zu erstellen oder erstellen zu lassen. Du planst das schon lange, aber Du warst verunsichert? Dann kann Dir mein Artikel: 5 Mythen über das Erstellen von Webseiten viele Infos geben.

Das heißt übrigens immer noch nicht, daß Du dringend einen Onlineshop als Händler haben musst.
Ein kleiner Shop in Hamburg macht es gerade vor: die Inhaberin bietet über Facebook ihren selbst gemachten Schmuck an, nur per Foto. Die Bestellung geht über die Nachrichten- Funktion, dann verschickt sie diesen Schmuck. Es geht auch so.
Die neue Zeit geht neue Wege.

Webseiten erstellen WordPress

Der Lockdown bringt natürlich auch noch etwas anderes und für uns neues mit sich: Social Distance. Dieser Abstand eignet sich bestens für Social Media. Wenn Du noch nicht in den sozialen Medien unterwegs bist, nutze die Zeit, das endlich anzugehen. Du weißt nicht, wie Du anfangen sollst? Dann lies doch mal meinen Artikel: Wie finde ich wirksame Social Media Strategien.

Du hast schon Kanäle? Dann nutze die Zeit und mache Dir einen Content Plan. Darüber will ich noch ausführlichen Artikel schreiben, wenn Du diesen nicht verpassen willst, trage Dich in meinen Newsletter ein!
In Kürze: Mache Dir eine Tabelle mit wichtigen Daten: Feiertage, besondere Feste, Messen- was auch immer für Dich und Dein Business wichtig ist. Dann kannst Du deine Content Ideen in den Kalender eintragen. Achte auf Abwechslung!

Aber auch analog kann der Lockdown richtig gut genutzt werden: Du wolltest schon lange die Wände streichen oder die Möbel umstellen? Und da ist es jetzt egal, ob in einem Ladengeschäft hast oder in Deinem Büro. Nach der Krise wirst Du Dich darüber freuen und es wird Dich motivieren!
Die Baumärkte haben noch auf, besorge Dir unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften das Material und lege los!

Und jetzt ist auch die Zeit, sich über die Visuelle Indetität als Unternehmer Gedanken zu machen: ist meine Aussage stimmig, bin ich authentisch? Nutze den Lockdown für ein Fresh-Up! Nach der Krise wirst Du bestimmt mit neuer Energie Starten. Mehr Informationen dazu findest Du in dem Artikel: Die visuelle Identität – eine Definition

Du wolltest schon immer mal etwas Neues lernen? Photoshop, Videoschnitt, mehr über Online Marketing? Es gibt unendlich viele Trainings. Google hat ein tolles Online Trainingsprogramm, es gibt eine YouTube Creator Academy und Adobe hat unendlich viele Trainingsvideos zu seinen Produkten.

Ebenso gibt es im Moment einige Unternehmen, die ihr wissen kostenlos zur Verfügung stellen. Es werden gerade auch viele Onlinekurse angeboten, für unterschiedliche Preise. Mein Rat für Dich: achte auf die Qualität! Es sind sehr viele “Blender” unterwegs, die die Unsicherheit ausnutzen!

Ready-steady-go!

„Die Krise als Chance“ ist eine der passenden Aussagen zur Lockdown. Oder um es als Segler mit Aristoteles zu sagen: Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

Auch ich nutze die Zeit dafür, ich werde mich meinen geplanten Trainings in Form von Video oder Ebook widmen. Ebenso plane ich ja, wie in meinem ersten Blogartikel „Was sich 2020 in meinem Business ändert“ erwähnt, einen Podcast. Hier gibt es noch viel Konzeptionelles zu tun.

Mach Dir einen Plan, priorisiere die Aufgaben und vor allem: fang an!

Und wenn Du alleine nicht voran kommst, kann ich Dir natürlich gerne helfen. Ich kann zwar nicht vorbei kommen und deinen Laden streichen streichen, aber ich kann Dir Ideen und Tipps online geben: Du kannst zum Beispiel mit dem Phone ein Video machen oder mich mit Skype oder Facetime direkt mitnehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten.

Ich kann Dich bei der Webseite unterstützen oder Dir zum Beispiel Tipps für dein LinkedIn Profil geben. Im Moment ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen und unterstützen. Schreib mir eine Email oder eine Nachricht und wir schauen, wo und wie ich Dir helfen kann. Und vor allem: Fragen kostet nichts!

Sehr freue ich mich über einen Kommentar, ob und was Du von den Tipps umsetzten konntest. und wenn Du weitere Tipps hast, ab in die Kommentare damit!

#stayhome, #stayhealthy und #flattenthecurve!

PS:

Es wird eine Zeit nach Corona geben, soviel ist sicher. Wie diese aussehen wird, weiß keiner. Es liegt an uns allen, jetzt das Beste daraus zu machen und vielleicht in manchen Bereichen endlich umzudenken.
Eine sehr schöne und hoffentlich eintreffende Prognose des Zukunftsforschers Matthias Horx kannst Du hier nachlesen:
https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/

Ein paar Links für Dich zur Inspiration gibt es hier. Aber verliere Dich nicht, finde deinen Weg und denke an Dein Business!

https://learndigital.withgoogle.com/zukunftswerkstatt/courses

https://creatoracademy.youtube.com/page/home

https://helpx.adobe.com/creative-cloud/tutorials-explore.html

Eine längst überfällige Definition.

Nach bestandenem Abi ist Julius erst mal mit seinem Fahrrad quer durch Europa gefahren. Seine Reiseabenteuer postet er bei Instagram und seine Bilder begeistern. Er beschließt, eine kreative Ausbildung zu machen, etwas mit Marketing vielleicht. Bei seiner Recherche trifft er auf den Begriff „Visual Marketing“. Das klingt von der Wortwahl und der Übersetzung doch genau nach dem, was er machen möchte.
Er recherchiert nach dem Begriff, doch die Informationen dazu sind spärlich.

Die Definition

Es gibt inzwischen das Berufsbild des „Gestalter für visuelles Marketing“. Also muss der Begriff „visuelles Marketing“ definiert sein.
Die einzige Definition für Visual Marketing gibt es bei Wikipedia und in leicht abgewandelter Form bei mso-digital.

„Das Visual Marketing ist das Fachgebiet, welches das Verhältnis zwischen dem Objekt, seinem Kontext und seinem Bild untersucht … Als grundlegendes Element des modernen Marketing stellt das Visual Marketing die Fähigkeit eines Objekts ‚Hauptdarsteller‘ der visuellen Kommunikation zu sein in den Mittelpunkt der Untersuchung und der kritischen Analyse.“ (Wikipedia, Stand Juli 2019)


Immerhin wurde die Definition um folgende und auch korrekte Aussage ergänzt:
“Visual Marketing kann Teil jedes Aspekts von Kommunikation sein: Das Marketing beeinflusst das Verbraucherverhalten und das Visual Marketing unterstützt dies durch die Kraft der Bilder, die sich besser in der Erinnerung einprägen und von daher den Wiedererkennungswert eines Produkts stärken.”

Dennoch geht diese Definition nicht weit genug, denn Marketing bezieht sich nicht nur auf Produkte. Also kann sich auch das Visual Marketing nicht nur auf Produkte beziehen.

Meine Definition des Visual Marketing kommt aus der eigenen Erfahrung und intensiver Recherche:

Beim Visual Marketing oder auch visuellen Marketing geht es um die gesamte visuelle Aussage eines Unternehmens, eines Produktes, einer Marke oder auch Person.
Diese Aussage spiegelt sich auf allen Ebenen wieder: im Logo, in der Bildsprache, in der Ladeneinrichtung, im Angebot, in der Werbung – sogar im Umgang mit dem Kunden.
Ein optimales Visual Marketing bestärkt und unterstreicht die visuelle Identität. Zwei Aspekte des Visual Marketing sind Visuelle Kommunikation und Visual Merchandising.

Warum ist Visual Marketing wichtig?

„Seeing is believing“ Wir glauben, was wir sehen. Daher ist ein stimmiges visuelles Marketing ein starker Pfeiler für die Authentizität Deines Unternehmens, für Deine Glaubwürdigkeit und das Vertrauen Deiner Kunden.
Marketing braucht jedes Unternehmen, jede Marke und jedes Produkt.
Wer bin ich, was will ich, was biete ich? Diese Positionierung gilt es visuell umzusetzen – „visuelles Marketing“.

Da ich aus dem Einzelhandel komme, zeige ich Dir am Beispiel Einzelhandel, warum Visual Marketing heute so wichtig ist:

Wir als Kunde können heute jederzeit und überall kaufen. Ein Klick auf dem Smartphone, egal wo Du Dich gerade befindest, und der gewünschte Artikel ist bestenfalls am gleichen Tag bei Dir – zum besten Preis. Jedoch ohne persönliche Beratung, ohne Austausch, ohne Service. Für den stationären Handel heißt das genau diese fehlenden Komponenten zu bieten.

Der Kunde fühlt sich bei Dir wohl, er vertraut Dir und fühlt sich angenommen und ernstgenommen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, daß er zu Dir kommt, wenn er etwas braucht. Es entsteht Loyalität, der Kunde kauft bei Dir und kommt auch gerne wieder. Diese Bindung kann sogar die Preisgrenze durchbrechen.

Jedoch wirst Du nicht an diesen Punkt kommen, wenn Du nicht authentisch bist, wenn Dein Auftritt nicht stimmig und passend ist. Und der erste Aspekt im Auftritt ist die Optik, der visuelle Eindruck.
In dem Zeitalter des Smartphones und der Schnelllebigkeit ist die visuelle Identität ein wichtiger Faktor, wenn nicht sogar der wichtigste.

Über die visuelle Identität und ihre Bedeutung werde ich in einem anderen Beitrag ausführlicher schreiben. Wenn Du diesen nicht verpassen willst, schreibe Dich gleich unten für meinen Newsletter ein.

Was gehört zum Visual Marketing?

Zum Visual Marketing gehören alle visuellen Aspekte, die das Unternehmen, das Produkt oder die Marke nach außen zum Kunden hin präsentieren und eine Kommunikationsschnittstelle mit dem Kunden haben.
Das Visual Marketing ist eine Komponente der Corporate Identity, ebenso wie die Visuelle Identität und das Corporate Design.


Ein Teilbereich des Visual Marketing ist die visuelle Kommunikation. Visuelle Kommunikation erfolgt in Form von Bildern. Die beiden Bereiche gehen fliessend ineinander über und sind kaum voneinander abzugrenzen, geschweige denn zu trennen.

Zum visuellen Marketing gehört auch das Visual Merchandising, die optimale Warenpräsentation im Schaufenster und auf Verkaufsflächen (off- und online).
Mehr darüber findest du in dem Artikel: “Was ist unter Visual Merchandising zu verstehen?”

Visual Marketing - eine Infografik

Welche Berufe gibt es im Visual Marketing?

Da es keine klare Definition des Begriffes gibt, gibt es auch keine geordnete Ausbildung.
Wenn Du Dich für das Visual Marketing interessierst oder Experten suchst, bist Du bei folgenden Berufen oder Begriffen auf dem richtigen Weg:

  • Gestalter für visuelles Marketing: hier gibt es schon während der Ausbildung unterschiedliche Schwerpunkte (zBsp textiler Einzelhandel, Schmuck, Agentur, etc)
  • Studium Kommunikationsdesign / visuelle Kommunikation: hier geht es primär um die gestalterische Ausbildung und Kreativität.
  • Marketingkommunikation, Marketingmanagement…

Das sind nur ein paar Beispiele.
Wichtig ist hierbei genau zu wissen, was Du suchst und brauchst. Dafür müssen die Anforderungen definiert und bestimmt werden.

Was ist der Unterschied von Visual Marketing und Marketing?

Visual Marketing ist ein Teilaspekt des Marketing.
Als Marketing bezeichnet man alle Bereiche der Werbung und Werbemaßnahmen. Für den Begriff Marketing gibt es zahlreiche Definitionen, alleine Wikipedia hat vier unterschiedliche davon. „Der Grundgedanke des Marketings ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes.“ (Wirtschaftslexikon Gabler)


Im Visual Marketing geht es um die optischen, sichtbaren, visuellen Aspekte des Marketings. Das ist heute umso wichtiger, da wir durch die veränderte Medienwelt und den veränderten Medienkonsum ein starkes visuelles Empfinden haben und der visuelle Aspekt deutlich in den Fokus gerückt ist. Bilder sprechen eine direkte, klare Sprache. Visualität erweckt Emotionen schneller als es Worte können, innerhalb von Sekunden.

Jetzt willst Du wissen, wie Du ein gutes Visual Marketing umsetzen kannst?

Ein gutes Visual Marketing heißt, eine visuelle Linie durch alle Bereiche umzusetzen. Es passen die Farben zu den Formen, die Bildsprache zu der Schrift – es findet sich eine einheitliche Aussage.

Für die optimale Umsetzung gilt: zuerst analysierst Du Deinen aktuellen Stand. Dadurch erkennst du Deinen Bedarf.

Hier eine allgemein gültige Formel oder Anwendungsanleitung zu geben, ist nicht machbar. Die Möglichkeiten sind vielfältig, weshalb eine genaue Strategie wichtig ist.

Wie Du auf oben der Infografik siehst, berührt das Visual Marketing viele unterschiedliche Bereiche.
Nicht jeder braucht einen Online Shop, für manche ist Pinterest unabdinglich. Vielleicht passt Deine Corporate Color nicht mehr zu Deinem Unternehmen oder die Ladeneinrichtung spricht die falsche Zielgruppe an.
Oftmals sind es kleine Stellschrauben, die große Veränderungen bewirken können.

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, folge einfach meinem Blog. Ich werde in Zukunft über viele Bereiche einzelne Artikel schreiben. Und wenn Du meinen Newsletter abonnierst, wirst Du immer automatisch über neue Artikel informiert.

Du willst etwas verändern, weißt aber nicht wo Du ansetzen sollst? Schreibe mir oder rufe mich an! Ich helfe Dir gerne bei der Bedarfsanalyse und berate Dich bei den richtigen Entscheidungen.

PS: Zurück zuhause hat sich Julius für das Studium „Medien- und Kommunikationsmanagement“ entschieden. Während des Studium entwickelt er sein Social Media Profil weiter. Dadurch bekommt er als Blogger einen Werbevertrag mit einer namhaften Fahrradmanufaktur. Damit finanziert er sein Studium und die Kooperation bringt beiden Seiten mehr Reichweite.

Definitionen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Marketing

mso-digital/Visual Marketing

https://de.wikipedia.org/wiki/Visuelle_Kommunikation

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435

Ausbildung

https://www.ausbildung.de/berufe/gestalter-fuer-visuelles-marketing/
https://page-online.de/branche-karriere/was-ist-eigentlich-kommunikationsdesign/

Und wofür Visual Merchandising gut ist.

Lisas beste Freundin Julia eröffnet ihre eigene Agentur für Interior Design. Es wird ein toller Event und Lisa sucht ein ganz besonderes Outfit. Sie recherchiert ein wenig auf Instagram und findet eine Boutique, die auf einem Post genau ihr Outfit zeigt. Giselas Modeboutique ist auch nicht so weit weg, also macht sie sich auf den Weg. Dort angekommen ist sie jedoch irritiert: die Boutique sieht dunkel aus und im Schaufenster hängen Pullover, die ihre Oma nicht tragen würde. Sie dreht sich um und geht in die Innenstadt, um sich bei den bekannten Ketten umzuschauen.

Gisela hat eine potenzielle Kundin verloren.

Was heißt Visual Merchandising und woher stammt der Beruf?

2013 startete ich mein Business als Visual Merchandising Freelancer. Das ist die internationale und aktuelle Berufsbezeichnung eines schon lange existierenden Berufes: Dekorateur oder auch Schauwerbegestalter.

Aber hat sich denn nur die Bezeichnung geändert oder auch die Tätigkeit?
Und ist das auch heute noch so?

  • Bis 1975: Dekorateur / Schaufensterdekorateur – die Dekorationsabteilung nur verantwortlich für die Dekoration des Schaufensters und eventuell noch Sonderflächen im Innenraum eines Ladens. Die Tätigkeit war sehr kreativ und handwerklich. Dabei waren die Dekorateure losgelöst vom unternehmerischen Handeln.
  • 1975: Aktualisierung der Ausbildung und Umbenennung in Schauwerbegestalter (englisch: Visual Merchandiser) – mit der Zeit wurde der Beruf komplexer, es kamen mehr und mehr Aufgaben dazu wie Plakatgestaltung, Preisschilder schreiben oder drucken, Warenpräsentation. Die Ausbildung wurde neu geregelt. Die Schauwerbegestalter wurden enger in die unternehmerischen Abläufe eingespannt, es wurde der Fokus nicht nur auf schöne Schaufenster gelegt: die Verkaufsräume und die Verkaufszahlen wurden wichtiger.
  • Seit 2004: Gestalter für visuelles Marketing – schließlich hielt auch in diesem Beruf die Digitalisierung Einzug. Es wird digital gestaltet, Projekte entworfen. Die Kalkulation und betriebswirtschaftliche Aspekte sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.

Warum heißt der Artikel dann nicht „Was macht ein Gestalter für Visuelles Marketing?“
Auch heute ist die gängige Berufsbezeichnung noch Visual Merchandiser.
Ob das jetzt daran liegt, dass die neue Berufsbezeichnung sehr eckig ist oder an der Veränderungsfähigkeit des Einzelhandels, lasse ich jetzt mal so im Raum stehen.

Was macht ein Visual Merchandiser heute?

Visual Merchandising ist ein Bereich des Visual Marketing. In dem Artikel “Was ist Visual Marketing” erkläre ich das genauer.

Visual Merchandising ist ein klassisches Werkzeug zur Verkaufsförderung. Visual Merchandiser sorgen für eine optimale Warenpräsentation. Es werden Produkt-, Farben- und Modewelten gestaltet, sowohl im Schaufenster als auch am Point of Sale.
Ziel des Visual Merchandising ist es, den Kunden anzusprechen, Interesse zu wecken und zu natürlich verkaufen.

Visual Merchandising Symbolbild Rückwand

Dabei spricht man auch vom roten Faden: vom Schaufenster in den Laden und bestenfalls an die Kasse. Kurz gesagt: Visual Merchandising wird eingesetzt zur Umsatzsteigerung. Diese kann auf unterschiedliche Weise erzielt werden: ansprechende und inspirierende Schaufenster, optimale Warenpräsentation, Storytelling, Kundenbindung. Der Fokus liegt hier ganz klar beim stationären Einzelhandel.

Dazu gehören Tätigkeiten wie:

  • Schaufenstergestaltung
  • Ladengestaltung
  • Inszenierung von Sonderflächen
  • Messegestaltung
  • Styling für Produktfotografie

Die Liste ist natürlich längst nicht vollständig. In den unten angehängten Links findest Du mehr und weitergehende Informationen.

Die Customer Journey, das Kaufverhalten hat sich durch die Digitalisierung stark verändert. Daher kann sich das Visual Merchandising nicht mehr nur auf die visuelle Gestaltung im Raum beschränken. Die wichtigsten Aspekte der Customer Journey werden sonst ignoriert, der Kunde wird nicht zu Beginn seiner Reise eingefangen.
Daher bezieht eine gute Verkaufsförderung gleichermaßen auch den Onlineauftritt ein. Es geht dabei nicht nur um die schöne Präsentation der Produkte, das Styling, sondern auch um die Bildsprache. Der klassische rote Faden spielt eine große Rolle. Heute geht es bei dem roten Faden darum, die auf Instagram gezeigte Stimmung oder Ware im Laden zu finden.
Visual Merchandiser können die Verbindung schaffen zwischen Social Media, Online Marketing und Stationärem Handel.

Visual Merchandiser

  • Planen
    Aktionen, Budget
  • Inszenieren
    Flächen, Schaufenster, Produkte
  • Reporten
    Umsätze, Budget, Analysen

Welche Mittel gibt es im Visual Merchandising?

Konzeption:

Mit einem durchdachten Ladenkonzept können die Verkäufe gesteigert werden, der Kunde nimmt bestenfalls noch Zusatzeinkäufe mit. Ein klassisches Beispiel sind der passende Gürtel zur Hose oder der Schal, der so schön zum Mantel passt. Auch Ladenhüter können durch eine ansprechende Präsentation gepusht werden. Vor der Kasse werden Mitnahme-Artikel präsentiert: der Regenschirm bei Regen, die Sonnenbrille bei Sonnenschein.

Storytelling:

Inszenierungen erzählen Geschichten, in welchen sich der Kunde bestenfalls wiederfindet. Diese positiven Empfindungen erhöhen die Bereitschaft, sich intensiver im Geschäft aufzuhalten. Das „intensiv“ klingt jetzt etwas seltsam, lass mich das erklären: ich fühle mich wohl, ich fühle mich angesprochen. Also versuche ich, dieses Gefühl zu erhalten. Ich schaue mich um, ich betrachte Dinge genauer, ich gehe in die Tiefe. Wenn das, was ich jetzt finde, mir entspricht, dann nehme ich es mit.

Authentizität:

Visual Merchandiser sorgen dafür, dass Dein Unternehmen authentisch ist. Von der Webseite, über Social Media bis hin zum Store ist alles aus einem Guss, spricht alles eine Sprache. Authentizität ist die wichtigste Währung in dieser Zeit. Wer nicht authentisch ist, verliert seine Kunden. Daher wird es zu diesem Thema in Zukunft weitere Artikel geben. Du möchtest das nicht verpassen? Dann trag dich in den Newsletter ein!

Wie kannst du jetzt Visual Merchandising optimal einsetzen?

Für den stationären Handel ist ein professionelles Visual Merchandising sehr wichtig. Größere Unternehmen haben ein eigenes Team oder lassen sich von Freelancer unterstützen. Freelancer findest du in ganz Deutschland, du kannst natürlich auch sehr gerne mich buchen.

Vielleicht hast du ein kleines Ladengeschäft und nur ein sehr kleines Budget? Es gibt ein paar Bücher zu dem Thema und wenn du eine Suchmaschine bemühst, wirst du sicher auch auf ein paar Artikel zu dem Thema stoßen. Du kannst versuchen, dich einzulesen.

Jetzt kommt das ABER: ich weiß, damit wirst du nicht glücklich! Das Thema ist komplex und man braucht auch viel Erfahrung. Es ist besser, wenn du dir externe Unterstützung holst, sei es zur Schulung oder als regelmäßige Maßnahme.
Es gibt für jedes Problem eine passende Lösung. Du kannst mich gerne anschreiben, wir finden auch für dich die richtige.

Es werden noch viele Artikel zum Thema Visual Merchandising folgen, unter anderem zur einfachen Umsetzung und zur optimalen Planung. Wenn du dich in den Newsletter einträgst, wirst du über jeden neuen Artikel informiert!

PS:
Auf der Party angekommen, stellt Julia Lisa ihre neue Nachbarin Gisela vor. Lisa erzählt den beiden von ihrem Erlebnis mit dem Kleid. Gisela, Inhaberin der Boutique, wird nachdenklich und beschliesst, ihre Schaufenstergestaltung und ihren Laden zu überarbeiten.

Linkliste

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/visual-merchandising-47904

http://www.wirtschaftslexikon24.com/e/visual-merchandising/visual-merchandising.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Merchandising

Ausbildung

https://www.ausbildung.de/berufe/gestalter-fuer-visuelles-marketing/

https://www.azubi.de/beruf/gestalter-visuelles-marketing

Berufsverband

https://www.vmm.eu/

Zeit für den nächsten Schritt

2019 war für mich ein sehr bewegendes Jahr, beruflich und auch privat. Ich habe einige wichtige Dinge zu Ende gebracht und große Entscheidungen getroffen. Eine davon ist, mich und mein Business neu aufzustellen.

Alles neu? Mein verbessertes Angebot für Dich!

Seit 2013 bin ich jetzt als Solopreneur unterwegs. Ich habe mit vielen Kunden und an tollen und spannenden Projekten gearbeitet. Dabei konnte ich unendlich viele neue Erfahrungen sammeln. Ich habe an interessanten Seminaren und Trainings teilgenommen. Bei Google habe ich die Grundlagen des Online Marketings gelernt und mich kontinuierlich weiterentwickelt. 2018 habe ich sehr erfolgreich die Weiterbildung zum Design Manager abgeschlossen. Das alles mit dem Ziel, mich beruflich immer weiterzubewegen. Ich will mein Angebot mit der Nachfrage des Marktes und meinen persönlichen Zielen abstimmen.

Die Welt verändert sich, das ist nichts neues. Und wir verändern uns mit. Das Internet, die Onlinewelt, Social Media. Das sind alles Bereiche, mit denen ich beruflich und privat sehr viel zu tun habe. Unternehmen und Unternehmer müssen sich dem veränderten Markt stellen.
Heute funktioniert sehr vieles über das Visuelle. Bilder und Grafiken bestimmen die Kommunikation. Aber gerade die visuelle Kommunikation ist eine Disziplin, mit der sich viele schwer tun. Sehr stark sieht man das am Einzelhandel: was Jahrzehnte richtig war, kann heute ganz falsch sein.

Als Experte aus dem visuellen Bereich helfe ich Dir dabei, auf dem Markt sichtbarer zu werden und es zu bleiben.
Dabei ist bei mir das Machbare immer an erster Stelle. Was nützt Dir die beste Beratung und Strategie, wenn Du diese nicht umsetzen kannst. Daher gebe ich Dir die richtigen Strategien an die Hand. Meine Unterstützung richtet sich nach Deinem Bedarf: Hilfe zur Selbsthilfe oder gesamtes Management. Wir finden gemeinsam den richtigen Weg.

Mehr Fokus auf persönliche Beratung

Wenn Du Dir meine Webseite anschaust und die Artikel und Seiten liest, wird Dir schnell auffallen, ich lege den Fokus vermehrt auf die Beratung. Ich habe in den letzten Jahren in meinem Business so viele Unternehmen sterben sehen und oftmals wäre das vielleicht durch eine neue Kommunikation mit den Kunden zu vermeiden gewesen. Ich berate Dich über Deine Möglichkeiten, persönlich und individuell.

Ich verspreche Dir keine Umsatzsteigerung von x% oder xx neue Kunden in einer Woche. Das ist unseriös und unrealistisch.
Aber ich verspreche Dir mehr Sichtbarkeit und mehr Aufmerksamkeit.
Natürlich kann ich keine Garantie geben, aber nichts ist schlimmer als es nicht zu versuchen. Und was ist der Preis dafür?

Viel Arbeit, versprochen!

Remote Business

Zu dem erweiterten Angebot gehört, dass es größtenteils „Remote“ funktioniert. Wir tauschen uns über Telefon, Chat, Videochat und Email aus. Dadurch kann ich Dich überall beraten, zeit- und ortsunabhängig, flexibel, individuell. Das erspart Dir und mir Reisekosten und einen unnötigen Aufwand. „Keep it simple“ ist die Devise. Natürlich komme ich auch vorbei, wenn es denn erforderlich ist!

Zur Beratung gehören für mich auch Schulungen und Trainings. Gerne komme ich zu Dir für Schulungen oder Vorträge, sei es in Deinem Unternehmen oder in einer organisierten Location. Bei Interesse melde Dich bei mir und wir machen das möglich.
Du brauchst eine Guideline, ein Handbuch oder Trainingsunterlagen? Ich stelle Dir gerne etwas zusammen.

Das sind die Eckpfeiler meines neuen Business. In Planung für 2020 ist ein Videoblog und ein Podcast über das Thema Visual Marketing und Sichtbarkeit. Allerdings gibt es dafür noch keinen Termin. Wenn Du Dich dafür interessierst, abonniere am besten den Newsletter. Dann wirst Du auf jeden Fall darüber informiert:

Relaunch meiner Webseite

Im Zuge der Angebotsveränderung habe ich meine Webseite neu aufgesetzt.
Ganz bewusst habe ich es sehr schlicht gehalten: klare Farben, einfache Strukturen. Das Angebot für Dich als Kunde steht für mich im Vordergrund.

Es gibt kein Kontaktformular, da ich leider auf meinem privaten Blog (Hafenkino.blog) sehr schlechte Erfahrungen mit Spammails machen musste. Das kann ich aber bei Bedarf auch ändern. Du findest ein Kontaktformular wichtig? Lass es mich wissen, gerne in den Kommentaren.

In Kontakt kommen wir per Email, Telefon oder auch sehr gerne über Xing und LinkedIn. Nach wie vor bin ich beruflich nicht auf Facebook zu finden, vielleicht ändere ich das aber dieses Jahr auch noch.
Es bleibt spannend!

Sharing ist Caring: Startschuss für meinen Blog

Neu und auch für mich sehr aufregend ist der Launch meines Blogs.
Ab sofort werde ich alle 14 Tage in meinem Blog schreiben über Visual Marketing, Social Media, Online Management und allem was mit Visualität zu tun hat.

Mir ist schon immer Information sehr wichtig, nur wer gut informiert ist, kann richtig handeln. Wenn ich bei Kunden war, habe ich diese immer mitgenommen und erzählt was und vor allem warum ich etwas tue. Darüber waren und sind alle immer sehr dankbar.
Deshalb habe ich jetzt diesen Blog gestartet. Ich will mein Wissen gerne mit Dir teilen und mitteilen!

Das wird kein trockener Business-Blog, ich erkläre Zusammenhänge und Begriffe und zeige einfache und machbare Wege. Auf meine Art und in meiner Weise.
Du hast eine Frage oder ein bestimmtes Thema? Dann melde Dich gerne bei mir, ich freue mich über sehr viel Feedback, Aktion und Kommunikation!

So bleibst Du immer informiert: ein Newsletter für neue Artikel

Ein Blog lässt sich nicht so einfach abonnieren wie ein YouTube Kanal oder ein Instagram Profil.
Daher habe ich mich dafür entschieden, einen Newsletter einzurichten. Wenn Du Dich einschreibst, bekommst Du immer eine Information, wenn es einen neuen Artikel gibt. Ich verschicke keine zusätzlichen Werbe-Emails. Persönlich finde ich diese selbst immer sehr nervend. Daher verschone ich Dich damit!
Viel mehr freue ich mich, wenn Du meinen Blog besuchst, den Artikel liest und mir vor allem ein Feedback hinterlässt!

Die Blogartikel findest Du auf der Blogseite. Es gibt auch zum Relaunch schon ein paar Artikel. So kannst Du lesen, über was ich hier zukünftig schreiben werde.

Ready-steady-go!

Die Webseite ist online, der Blog ist mit den ersten Artikeln gefüllt. Ich erkläre unter Anderem die Begriffe Visual Marketing, Online Management und Social Media Strategien.
Viel Spaß beim Lesen! Du willst keinen Artikel mehr verpassen?
Dann schreibe Dich gleich für den Newsletter ein, viele spannende Themen warten auf dich.

Das sind dieVeränderungen.
Und was bleibt?

Sehr gerne arbeite ich immer noch klassisch als Visual Merchandiser. Was Visual Merchandising ist und wofür es gut ist, kannst du in dem Beitrag “Was ist unter Visual Merchandising zu verstehen” nachlesen. Über diese Buchungen freue ich mich sehr. Dieses Business ist meine Basis und die wird immer zu meinem Leben gehören!

Let’s make it beautiful!

Dieses Motto begleitet mich seit ich selbstständig bin – und es wird mich auch weiter begleiten. Mein Ziel ist es, die Welt ein wenig schöner zu machen. und schöne Dinge werden gesehen!