Klar geht das!

«Das Internet wird kein Massenmedium.» Matthias Horx, Zukunftsforscher – 2001
So kann man sich irren, auch als Zukunftsforscher.

Kannst Du Dir noch ein Leben ganz ohne Internet und Smartphone vorstellen? Laut Statista hat sich die Internetnutzung 2001 bis 2019 von 37% auf 86% mehr als verdoppelt. Bei den 14 – 49jährigen liegt die Nutzung bei nahezu 100%.

Natürlich ist diese Entwicklung nicht am Einzelhandel vorbeigegangen. Es entstand der „E-Commerce“ mit Onlineshops. Das Shoppingverhalten hat sich verändert. Heute muss der stationäre Einzelhandel mehr denn je reagieren und sich verändern.

In diesem Artikel erkläre ich Dir, wie Du einfach und ohne die Einrichtung eines Onlineshop online verkaufen und Umsatz machen kannst.
Diese Anleitung ist nicht nur für den Einzelhandel, auch digitale Produkte oder Yogakurse lassen sich so verkaufen!

Die Customer Journey 2020

Durch die Erfindung des Smartphones und des Internets „to go“ können wir jederzeit und überall im Internet unterwegs sein. Im Einzelhandel hat sich dadurch die Customer Journey massiv verändert: Wo es früher Beratung im Fachgeschäft oder Fachzeitschriften gab, finden die ersten Schritte heute fast nur noch online statt. Wir suchen, recherchieren und informieren uns online: sowohl im Social Media als auch klassisch über große Suchmaschinen. Wie ist das bei Dir? Wahrscheinlich machst Du das doch auch so?

Natürlich ist dann der nächste Schritt von Online- Suche zum Online- Shopping ziemlich nah. Hier ist der „Pain Point“ vieler Händler: „Ich habe keinen Online- Shop und ich habe auch nicht die logistischen Möglichkeiten dafür. Deshalb verliere ich Umsatz an E-Commerce Händler.“

Das stimmt. Stimmt aber auch nicht.
Du musst auf jeden Fall Deine Kunden online erreichen, das ist Fakt. Ohne eine Online- Präsenz geht es heute nicht mehr. Das heißt aber nicht, dass Du auch einen Onlineshop benötigst, um online zu verkaufen.

Wie Du Deine Kunden online erreichst

Wenn Du Kunden erreichen willst, musst Du Deine Kunden direkt und sofort von Dir überzeugen. Und das beim ersten Schritt: der Suche. Zeige Deinen Kunden, Du hast genau das richtige Angebot für sie. Dadurch bestimmst Du, wie der Kunde weitergeht: Kauft er bei Dir oder geht er zum nächsten?
Ungewöhnliche und kreative Shopping- Lösungen werden von den meisten Kunden angenommen, solange das Angebot stimmt.

Ein Webshop bringt viele Punkte mit sich, die für Händler oft überfordernd sind: juristische Fragen, logistische Anforderungen und dann muss auch die Webseite noch angepasst werden. Daher trauen sich viele nicht an die Einrichtung eines Onlineshops.
Das ist auch okay so, ein Onlineshop ist nicht die ultimative Lösung für schlechte Umsätze.
Einen schnell gestrickter und nicht funktionierender Onlineshop erreicht sogar das Gegenteil: Deine Kunden springen ab und Du hast sie verloren, vermutlich für immer…

Es gibt Möglichkeiten, „online“ zu verkaufen – ohne einen Onlineshop. Und die 3 einfachsten zeige ich Dir jetzt!

3 Möglichkeiten – Online verkaufen ohne Onlineshop

1. Social Media

Instagram, Pinterest und YouTube

Wir wissen, der erste Schritt der Customer Journey ist die Recherche. Alle Plattformen werden für die Suche und Inspiration genutzt.

Die Kanäle teilen sich auf in:

  • Instagram, hauptsächlich Fashion aber auch Lifestyle
  • Pinterest für Lifestyle und Einrichtung, mehr und mehr auch Fashion
  • YouTube für Technik und Trends

Der Unterschied der Plattformen ist die Zielgruppe. Wenn Du mehr über die Zielgruppen und die Nutzer der Social Media Kanäle erfahren willst dann schaue Dir meinen Artikel: “Die 5 wichtigsten Social Media Kanäle und ihre Nutzer” an. Die Zahlen haben sich während des Lockdowns verändert, grundsätzlich passen die Aussagen aber.

Es ist natürlich wichtig, die Plattformen entsprechend der Nutzer und Benutzung einzusetzen.
Wenn Du Dich hier richtig präsentierst, wirst Du Deine Kunden erreichen und Du hast die Möglichkeit Deine Artikel hier zu verkaufen. Ohne Onlineshop, ohne Versandlogistik.
Wie geht das?

Ein Beispiel: Eine meiner Kundinnen hat eine kleine Boutique mit einer exklusiven Kollektion zweier Designermarken. Während des Lockdown begannen wir Instagram Stories zu drehen, um ihre Kollektion trotz Schließung zu präsentieren. Sie schaltete dazu alle zwei Wochen eine Anzeige auf Instagram.
Die Reaktion war fantastisch!
Interessenten schrieben sie einfach an. Der Ablauf war ganz simpel: Überweisung des Betrages und danach Verschickung via Paketdienst. Dadurch konnte sie während des Lockdowns zum einen Umsatz machen, zum anderen ihre Reichweite erhöhen.

Sie verkauft jetzt online ohne Onlineshop von Norddeutschland bis nach München. Klasse, oder?

Instagram

Noch kannst Du nicht über Instagram direkt verkaufen, diese Funktion ist gerade in der Entwicklung.

Am besten nutzt Du die Möglichkeiten, die Instagram bietet: Posts und Stories, Videos und Bilder.
Arbeite mit Hashtags und reagiere auf deine Kunden!

Hier bringe ich mal wieder die Mitbewerber-Recherche ein: Was machen die anderen? Was machen die, die Du gut findest?
Das Gute bei Instagram ist: Du brauchst keine verlinkte Webseite, um zu verkaufen! Du machst das einfach über den direkten Kontakt.

Pinterest

Hier arbeitest Du auch mit Bildern oder Videos und es können Nachrichten für den Austausch genutzt werden. Allerdings ist es eher so, daß man auf die Webseite verlinkt. Du kannst direkt auf die Kontaktseite verlinken und dadurch den Verkauf organisieren.

Es soll wohl eine Pinterest Shopping Funktion geben, mit der man direkt aus der Plattform kaufen kann. Aber anscheinend ist diese Funktion doch noch nicht freigeschaltet.
Wenn Du mehr darüber weißt, dann schreibe mir gerne!

Youtube

YouTube ist nach Google die größte Suchmaschine. Das besondere an YouTube ist die Möglichkeit, Dich oder Deine Artikel mit Videos zu präsentieren.
Meine Empfehlung für die Nutzung von YouTube ist auf jeden Fall für technische und praktische Produkte. Kurz: alles was man zeigen kann. Tutorials und „how to“ sind eine perfekte Möglichkeit, sich hier zu präsentieren. Das gleiche gilt natürlich auch für Fashion und Lifestyle. Direkte und schnelle Verkäufe kann man darüber nicht machen, du brauchst auf jeden Fall eine Webseite als nächsten Schritt.

2. Facebook

Facebook habe ich bewußt nicht bei Social Media aufgeführt. Facebook hat im Shopping einen besonderen Status und bekommt einen eigenen Platz.

Inzwischen hat sich Facebook stark zu einer Art „gelbe Seiten“ entwickelt. Es wird zur Recherche und für Interessenaustausch genutzt.
Ein Beispiel für ein gelungenes Facebook Onlinegeschäft ist eine kleine Hamburger Independent-Boutique. Die Inhaberin hat sich gegen einen Online- Shop entschieden. Sie postet ihre Artikel mit Beschreibung und Preis. Der Verkauf läuft dann über den Messenger, ähnlich wie bei der oben erwähnten Boutique. Das hat sie auch schon vor der Corona Krise so gemacht und damit verkauft sie ihre außergewöhnlichen Artikel gezielt an ihre Kunden.

Eine andere Möglichkeit wäre dann, bei Facebook einen Katalog mit Deinen Artikeln anzulegen. Dadurch können Deine Kunden direkt „in Facebook“ einkaufen. Das heißt, Du benötigst keine Webseite zusätzlich. Diesen angelegten Katalog kannst Du dann auch mit Instagram verbinden.

Das ist natürlich entsprechend mit Arbeit verbunden. Bei dieser Arbeit ist dann die Frage, die Zeit vielleicht besser in einen Online- Katalog auf der eigenen Webseite zu investieren.
Hier verlassen wir aber den einfachen Bereich. Da ich Dir aber nur ganz einfache Möglichkeiten zeigen will, deswegen gehen wir direkt zum letzten Punkt:

3. Produktkatalog auf der Webseite

Du hast natürlich eine Webseite, denn diese ist ein wichtiger Teil der perfekten Online- Präsenz. In dem Artikel: “Die 5 wichtigsten Elemente der perfekten Online Präsenz“ erkläre ich Dir, welche Elemente Du für eine Online- Präsenz brauchst – und warum das so ist.

Du kannst Deine Webseite mit einem kleinen Produktkatalog erweitern. Du lädst ein paar schöne Fotos deiner Artikel hoch und gibst den Bildern eine kleine Beschreibung.
Je nach Angebot hast Du eventuell eine Galerie-Funktion mit Filterfunktion. Oder vielleicht legst Du auch mehrere Galerien an. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Du musst nicht unbedingt alle Deine Artikel zeigen, es reicht vielleicht auch eine kleine und bezeichnende Auswahl. Das kommt darauf an, was Du genau mit der Webseite bezwecken willst: neugierig machen, eine Übersicht bieten oder doch die Vielfalt.

Hier läuft der Verkauf dann direkt über den persönlichen Kontakt. Extrem wichtig ist natürlich, dem Kunden den Kontakt sehr einfach zu machen: Deine Telefonnummer sollte sehr gut zu finden sein und das Kontaktformular muss funktionieren. Eine schnelle Reaktion ist gefragt.

So kannst Du ohne Onlineshop auch online verkaufen!

Für welche der 3 Möglichkeiten solltest Du dich entscheiden?

Das ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Deinem Angebot – Fashion, Technik, Sortimentsgröße
  • Deinen Kunden – Alter, Interesse
  • Deine Möglichkeiten – Webseite, Kreativität, Zeit

Du erreichst Deine Kunden am besten, wenn Du authentisch bist. Ich weiß, das klingt immer nach “Buzzword”, aber es ist einfach so.
Du präsentierst nicht nur Dein Angebot, Du präsentierst Dich. Das Gute bei der Authentizität ist, Du musst nicht perfekt sein. Fehler werden verziehen. Der Verkauf über Instagram oder Deine Webseite braucht eine große Vertrauensbasis und diese baust Du durch Authentizität auf.
Also sei einfach so wie Du bist, versuche keine Rolle zu spielen!

Keine Sorge:
Deine Kunden sind bereit, diese Wege zu gehen, wenn sie von Dir und Deinem Produkt überzeugt sind.
Und die Kunden, die nur auf den Preis achten, die erreichst Du auch schon beim ersten Schritt nicht. Denn das ist eine andere Käuferschicht.

Online verkaufen ohne Onlineshop - Instagram

Ein paar Beispiele habe ich Dir in diesem Artikel gegeben. Vielleicht inspiriert Dich das auch schon?
Recherchiere ein wenig und schaue Dir unterschiedliche Seiten und Anbieter an.

Es gibt keine allgemein gültige Strategie, was funktioniert. Jedes Unternehmen ist individuell und hat eine eigene Aussage.
Probiere Dich aus, Du hast nichts zu verlieren! Und wenn etwas nicht funktioniert, dann versuche etwas anderes. In diesem Blog findest Du viele Artikel, die Dir bei der Strategiefindung helfen und Dich inspirieren!

Sehr gerne helfe ich Dir natürlich auch dabei, den richtigen Weg für Dich zu finden. Manchmal ist man einfach betriebsblind und sieht die Möglichkeiten nicht. Oder Du traust Dich nicht. Das ging meiner Kundin auch so, heute haben wir an Produktionstagen richtig viel Spaß!
Schreibe mir einfach, wir finden auf jeden Fall die richtige Strategie für Dich und Dein Angebot.

Fazit

Du brauchst nicht dringend einen Onlineshop um online zu verkaufen. Es geht auch über andere Wege. Diese sind vielleicht arbeitsintensiv, dafür erreichst Du damit durch Deine Authentizität sehr dankbare Kunden. Und dankbare Kunden sind auch immer treue Kunden…

PS:
Meine Kundin hat sich nach der Krise entschieden, die Videos auf Instagram weiterzuführen und dadurch ihre Kollektionen einem breiteren Publikum zu präsentieren. Wir produzieren einmal im Monat im voraus. Zusätzlich schaltet sie immer mal wieder einen Anzeige, um die Reichweite zu erhöhen. Einfache Maßnahmen – richtig große Wirkung!

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/13070/umfrage/entwicklung-der-internetnutzung-in-deutschland-seit-2001/

https://einzelhandel.de/presse/zahlenfaktengrafiken/861-online-handel/1889-e-commerce-umsaetze

Die Zauberwaffe für die nächsten Wochen

„Charakter zeigt sich in der Krise“ hat Helmut Schmidt gesagt. Wir leben seit Wochen in einem Ausnahmezustand, der an vielen Stellen hohe Flexibilität und ein großes Umdenken fordert. Wir sind immer noch angehalten, die Kontakte auf ein Minimum zu begrenzen.
Wenn wir über Marketing in Corona Zeiten sprechen, sprechen wir über non-verbale Kommunikation. Das ist die Kernkompetenz des visuellen Marketing. In “Visuelles Marketing – der 10 Punkte Plan” zeige ich Dir, wie Du ohne Worte mit Deinen Kunden sprichst.

Wie hat sich das Kundenverhalten in den letzten Wochen geändert?

Die Krise hat unser Leben und die Gesellschaft verändert. Ja, es gab auch vorher schon „Bedrohungen“, die mehr oder weniger real waren. Je nach Interessengebiet jedes einzelnen war es vielleicht Meeresverschmutzung, Klimakatastrophe, Hunger,… Doch eigentlich war alles ziemlich weit weg. Jetzt ist die Bedrohung sehr nahe, vielleicht schon direkt neben an. Wer bedroht uns, wer „hat den Virus“?

Wir wünschen uns die Zeit „davor“ zurück: ein freies und unabhängiges Leben. Das geht aber nicht und jeder bekommt es jetzt zu spüren. Selbst der einfache Lebensmitteleinkauf geht nur noch mit Maske und konkreten Regeln. Wir leben mit Maßnahmen, die uns teilweise auch irritieren. Gleichzeitig hat sich eine Solidarität gebildet, die lange nicht mehr vorhanden war. Nachbarschaftshilfe und „Support your locals“ ist ganz nach vorne in unser Bewusstsein gerückt. Beides Maßnahmen, die ich sehr begrüße und auch unterstütze.

Das Internet wurde von vielen ganz neu entdeckt: als Kommunikationsmittel, Unterhaltungsmedium und zum Einkaufen. Glücklicherweise hat der Branchenprimus Amazon den Versand auf bestimmte Bereiche limitiert. Wer also etwas anderes als Artikel aus diesen Bereichen wollte, musste sich woanders umschauen. Zum Vorteil vieler anderer Onlineshops.

Visuelles Marketing - der 10 Punkte Plan

Wie hat sich der Kunde verändert?

Verunsicherung.
Keiner weiß, was kommt und wie es weitergeht. Es gibt unterschiedliche Aussagen über den Virus, keine Medikamente und noch ist nichts Konkretes in Sicht. Die Maßnahmen waren und sind wichtig und richtig, ist aber Abstand und Maske wirklich ausreichend? Kommt vielleicht eine zweite Welle? Wie wird es mit der Wirtschaft weiter gehen? Kann ich wirklich Geld ausgeben oder muss ich alles sparen?

Angst.
Niemand will sich anstecken, es gibt Existenzängste und Zukunftsängste. Viele haben Angst davor, ihren Job zu verlieren oder sich bei der Arbeit anzustecken.

Zurückhaltung.
Aufgrund der Wirtschaftslage und der Verunsicherung wegen des Virus sind viele Menschen im Moment noch sehr zurückhaltend.

Ignoranz.
Es gibt unzählige unterschiedliche Meinungen zu der Situation, vermehrt auch Gegenstimmen zur Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen. Manche möchten gerne einfach so weitermachen, wie bisher.

Veränderte Ansprüche und Prioritäten.
Durch Hamsterkäufe, leere Regale und Mengenbeschränkungen hat sich das Konsumverhalten geändert.

Was in den letzten Wochen wichtig war und vielleicht auch bleiben wird

Gesunde Ernährung – Biolieferdienste waren innerhalb von Tagen komplett ausgebucht.

Sport – Durch die Ausgangsbeschränkung und Schliessungen der Sportstätten wurden neue Wege gefunden. Laufen wurde neuentdeckt, Liveyoga über Stream, Sport on Demand.

Weiterbildung – viele waren in Kurzarbeit und nutzen die Zeit, Neues zu lernen. Sprachen, Stricken, Coaching. Onlinekurse starteten richtig durch.

Nachhaltigkeit – DIY und Upcycling wurde durch die Schließung der Geschäfte für viele interessant. Gleichzeitig begann ein Umdenken, viele wollten zum Beispiel aus Sicherheit lieber Fahrrad fahren als mit dem ÖPNV. Persönlicher Kontakt – Telefonieren und Videocalls wurden neu entdeckt, Die Familie und Freunde konnten nur so erreicht werden.

Austausch – soziale Medien wurden stärker genutzt, um Informationen auszutauschen oder sich einfach nur abzulenken.

Visuelles Marketing – der 10 Punkte Plan

Es kommt wieder Bewegung in unseren Alltag. Es gibt zwar immer noch eine Kontaktsperre, aber durch die ersten Lockerungen geht ein Aufatmen durch die Menschen.
Passe Deine Unternehmungen jetzt dem veränderten Kundenverhalten an. “Visuelles Marketing – der 10 Punkte Plan” unterstützt Dich nach der Wiedereröffnung dabei:

Was der Kunde sieht und direkt versteht, musst Du nicht mehr mit Worten erklären.

  1. Halte Dich an die Regeln. Wenn Du Dich selbstverständlich daran hältst, wird Dein Gegenüber das positiv annehmen. Trage eine Maske, halte Abstand. Du setzt dadurch Zeichen.
  2. Mache es Deinem Gegenüber leicht. Stelle einen Desinfektionsspender auf, lege Masken aus, stelle die Möbel um. Was auch immer es braucht, um die Regeln problemlos einzuhalten – setze es um.
  3. Sei selbsterklärend. Das ist das Grundprinzip des visuellen Marketing. Deine Kunden wollen die Dinge am liebsten direkt verstehen oder eine einfache Erklärung. Achte auf visuelle Aussagen und vor allem eine einheitliche visuelle Sprache über alle Bereiche.
  4. Achte auf Nachhaltigkeit. Endlich ist die Zeit, mit Nachhaltigkeit zu punkten: egal ob mit Materialien oder in der Arbeitsweise. Du darfst auch gerne darauf hinweisen. Es ist erlaubt, mit positiven Argumenten zu werben.
  5. Biete mehr Service. Das kommt total an. Wie wird etwas benutzt, Lieferdienste, persönlicher Support – passend zu Deinem Angebot und für Deine Kunden. Du könntest einen Online Support anbieten oder eine Telefonsprechstunde. Mache “Tutorials” oder einen Podcast, um Deinen Service zu erklären.
  6. Zeige Dich online. Dort, wo Deine Kunden sich aufhalten. Sei es Instagram oder Deine Webseite. Investiere in das richtige Angebot . Mit Investition ist nicht nur Geld gemeint, Du kannst auch nur Zeit investieren. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen: Die 5 wichtigsten Elemente der perfekten Online Präsenz.
  7. Verändere Dich. Wenn Du es bis jetzt noch nicht getan hast, lege jetzt los. Überprüfe Dein Konzept und Deine Strategie und passe beides an die neue Situation an. Mehr zum Thema Veränderung kannst Du hier nachlesen: Corona Lockdown – und was Du gerade jetzt für Dein Business tun kannst. Ansonsten findest Du hier in meinem Blog sehr viele Artikel zum Thema visuelles Marketing und Strategien.
  8. Sei zuverlässig. Halte, was Du versprichst. Gerade wenn Du mehr Entgegenkommen von Deinen Kunden erwartest, biete im Gegenzug Verlässlichkeit. Ein Beispiel: wir wollten einen Beratungstermin in einem Laufladen ausmachen um neue Schuhe zu kaufen. Am Telefon bat man uns um um eine Email, da man gerade einen Online Kalender einrichtet und Doppelbelegung vermeiden möchte. Gesagt, getan. Das war vor 14 Tagen. Es kam keine Rückmeldung von dem Laden und die Schuhe haben wir inzwischen in einem anderen Fachgeschäft gekauft.
  9. Sei transparent. Es ist in Ordnung, wenn Du im Moment etwas nicht ableisten kannst. Das Verständnis Deiner Kunden kommt mit Deiner Transparenz automatisch. Und unter uns: die Kunden, die das dann nicht verstehen – die dürfen auch wieder gehen.
  10. Sei positiv und inspirierend. Der für mich wichtigste Punkt. Freue Dich über deine Kunden, sie bringen Dir mit der Zusammenarbeit ein großes Vertrauen entgegen. Und biete Ihnen im Gegenzug ein positives und inspirierendes Erlebnis. Sie werden es Dir mit Treue danken!

Lösungen für die Praxis gibt es unendlich viele. Ebenso sind die Vorgaben in den einzelnen Ländern unterschiedlich.

Da das alles sehr individuell ist, kann ich in einem Artikel nicht alles abdecken. Wenn Du dabei Unterstützung brauchst, melde Dich einfach!

Marion mit Schutzmaske

Was Du nicht machen solltest

Spiele nicht mit Ängsten oder Verknappung. Deine Kunden sind in den letzten Wochen sehr kreativ geworden und haben spätestens jetzt gelernt, wie man seine Bedürfnisse auch in Krisenzeiten erfüllen kann.

Ein persönliches Beispiel: wir sind auf der Suche nach einer Nähmaschine, da wir für unser Segelboot Vorhänge nähen müssen. Nähmaschinen sind zur Zeit sehr begehrt und die Nachlieferung ist unsicher, viele Maschinen werden in China produziert. Bei dem Telefonat mit dem Fachhandel kamen leider auch Äußerungen wie: „Dieses Modell ist jetzt da und keiner weiß ja, wann neue Geräte kommen. Überlegen Sie sich, ob sie besser jetzt kaufen wollen.“ Die Vorhänge sind für mich jetzt im Moment nicht so wichtig. Und sobald sich der Markt entspannt, werde ich meine Maschine in einem anderen Fachgeschäft kaufen.

Die Zukunft

Wenn Du diesen “Visuelles Marketing – der 10 Punkte Plan” beachtest, bist Du zur Zeit gut aufgestellt. Wie es weitergehen wird, kann keiner sagen. Im Moment sind wir alle auf einem guten Weg. Das Virus ist „unter Kontrolle“, die Maßnahmen greifen. Doch ob das so bleibt oder ob die Zahlen wieder nach oben gehen oder das Virus sich vielleicht sogar verändert und alles von vorne los geht, das weiß niemand. Deswegen können wir nur mit der aktuellen Situation arbeiten und unser Handeln immer wieder neu auf den Prüfstand stellen.

Natürlich biete ich Dir auch meine persönliche Beratung für die Umsetzung des “Visuelles Marketing – der 10 Punkte Plan” an.
Melde Dich einfach bei mir: wir besprechen Deine persönliche Situation und finden für Dich Deinen perfekten Weg durch die jetzige Zeit.

Linkliste

https://www.ifw-kiel.de/de/media-pages/videos/die-corona-krise-wird-das-verhalten-der-menschen-nachhaltig-veraendern/

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-04/corona-alltag-konsum-stromverbrauch-wasserverbrauch-schlafverhalten-grafiken

https://handelsjournal.de/corona/mai/zeiten-des-aufruhrs.html

https://www.wuv.de/marketing/der_grosse_umbruch_findet_nicht_statt

Content ist King- mehr denn je!

Lockdown, die vierte Woche. Noch immer weiß keiner, wie lange das dauern wird.
Letzte Woche bekam ich einen verzweifelten Hilferuf von einem meiner Herzenskunden.
Eine kleine und exklusive Boutique, die unter der Schließung stark leidet. Die Inhaberin wollte unbedingt Social Media Content, aber bei der Umsetzung war sie sehr unsicher.

Social Media Content als Schaufenster

Der schnellste Weg jetzt zu handeln ist es, im Social Media Bereich aktiv zu werden und sich zu präsentieren. Social Media Kanäle werden zur Zeit stark genutzt, als Zeitvertreib und vor allem auch zur Inspiration. Und daraus kann jetzt Umsatz werden, ohne einen Onlineshop zu haben.

Doch nicht für jeden ist der Umgang mit Social Media einfach. Gerade wenn Du vielleicht nicht damit groß geworden ist, kann es Dich schon vor viele Herausforderungen stellen.
Und es ist ein gewisses Maß an Einfallsreichtum und Kreativität gefordert, um immer neue Inhalte zu zeigen.

Damit Du schnell Ideen findest, habe ich ein paar Fragen und Beispiele zusammen getragen. Damit kannst auch Du jetzt schnell erfolgreichen Social Media Content für Deine Kanäle erstellen! Auch wenn es so scheint, dieser Artikel ist nicht nur für Instagram. Diese Ideen kannst Du genauso für Facebook, Pinterest oder auch YouTube verwenden!

Es sind alles einfache und mit Hausmitteln auch gut zu produzierende Inhalte. Diese Ideen sind branchenneutral. Es ist fast egal, was Du machst oder wofür Du Deinen Content benötigst.

12 Fragen und zahlreiche Ideen

1.Wer bist Du?
Boutiquenbesitzer, Designer, Visual Merchandiser, Illustrator
Beispiele: Du in Deinem Umfeld, im Laden, im Büro, mit Deinem Material

2.Warum bist Du das?
Erkläre Deine Leidenschaft, Spaß am Verkauf, Spaß am Design, Spaß an der Mode
Beispiele: Du mit Deinen Arbeiten, zufriedenen Kunden

3.Was bietest Du im Besonderen?
Zeige besondere Stücke, Exklusivität, Spezialitäten oder Dein Angebot im einzelnen
Beispiele: Abschlussarbeiten, Einzelstücke, exklusive Marken

4.Was hebt Dich hervor?
Zeige Dein Alleinstellungsmerkmal und Deinen besonderen Service
Beispiele: Lieferservice, Schneiderservice, einzigartige Techniken

5.Wo arbeitest Du?
Zeige Deinen Laden, Dein Atelier, Dein Büro, Deine Pflanze
Beispiele: Führe durch Dein Atelier, Deinen Laden

6.Wie arbeitest Du?
Stelle Dein Team vor, zeige Deine Arbeitsweise
Beispiele: Wir für Dich, handwerkliche Beispiele

7.Woran arbeitest Du?
Zeige neue Ideen, die neue Kollektion, interessante Projekte
Skizzen, Arbeitspläne, Moodboards

8.Was hast Du schon gemacht?
Präsentiere Dein Portfolio
Beispiele: Referenzen, Projektarbeiten, Schaufenster

9.Was beschäftigt Dich?
Bitte keine Politik oder Religion!
Beispiele: Neue Ideen, neue Farben, neue Modelle, fremde Länder und Kulturen

10.Was gefällt Dir?
Zeige was Dir gefällt, was Du magst (Achte auf das Urheberrecht!)
Beispiele: Designer, Farben, Musik, Tageszeiten

11.Woher nimmst Du Deine Ideen?
Zeige das wann oder das wie
Beispiele: Natur, Städte, Umwelt, Events

12.Was inspiriert Dich?
Zeige Deine Vorbilder oder Deine Inspirationsquellen
Beispiele: Künstler, Landschaften, Designer

Du kannst sicher nicht alle Fragen beantworten oder für jede Frage eine Idee finden. Schließlich sollen die Fragen ein breites Spektrum abbilden. Aber mit Sicherheit kann Dich die eine oder andere Frage für die Erstellung deines Social Media Contents kreativ beflügeln, und das sollen sie ja erreichen!

Die Fragen und die Ideen scheinen sehr persönlich. Das ist auch so gewollt.
Gerade jetzt zählt Persönlichkeit und Authentizität. Die Menschen sehnen sich nach Individualität und nach Echtheit. Der Einfluss dieser Werte auf die Kundenbindung hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Die besondere Zeit, in der wir im Moment leben, wird unser Verhalten und unsere Gesellschaft noch sehr viel näher an diese Werte bringen.

Betrachte doch mal anhand dieser Fragen die Accounts, die Du so kennst und die Dich inspirieren. Du wirst feststellen, interessante und gute Accounts werden Dir Antworten auf die Fragen geben!

Wichtige Tipps für die Produktion

Für Fotos

Achte auf den Bildausschnitt und die Belichtung. Zur Not hole Dir eine Lampe dazu, um das Licht zu verbessern.

Bleibe Deinem Stil treu. Wechsle nicht ständig zwischen unterschiedlichen Stilen, zum Beispiel Naturaufnahmen und dann wieder schwarz-weiß Bilder.

Versuche, eine einheitliche Stimmung zu erreichen. Schaue Dir die vorherigen Bilder an. Passt das? Oder wiederholst Du Dich vielleicht? Vielleicht willst Du Dich aber auch wiederholen?

Lasse Dich von anderen inspirieren. Wie präsentieren sich Deine Mitbewerber? Was ist gut daran und was geht nicht.

Für Videos

Präsentation

Am besten ist, Du präsentierst vor der Kamera selbst. Das ist authentisch und sympathisch.
Das ist natürlich ein Punkt, der für viele Menschen zuerst ungewohnt und schwierig ist. Aber glaube mir, es wird besser. Du musst ein wenig üben.

Perfekt ist es, wenn Du ein Stativ hast. Wenn Du dir keines besorgen kannst, dann versuche Dein Phone oder Deine Kamera irgendwo zu positionieren, damit Du Deine Hände frei hast.
Das sieht deutlich besser aus.

Wenn Du Dich versprichst, ist das nicht schlimm, das ist authentisch!
Vielleicht hast Du die Möglichkeit, jemanden dabei zu haben. Es ist einfacher, zu einer Person zu sprechen als zu einer Kamera.

Social Media Content Produktion

Rundgang oder ähnliches

Wenn Du einen Rundgang oder etwas ähnliches planst, achte darauf, die Kamera oder das Phone möglichst ruhig zu halten. Keine schnellen Schwenks und keinen Zoom während der Aufnahme. Niemals.

Videolänge

Denk an die Länge der Instagram Videos und Stories.

  • Instagram Stories schneidest Du am besten in Stücke von unter einer Minute. Dann kannst Du diese nacheinander hochladen. Es gibt auch Apps dafür, aber bitte keine kostenlosen mit Wasserzeichen benutzen!
  • Videos im Feed dürfen maximal 60 Sekunden lang sein. Alternativ lädst Du längere Videos bei IGTV hoch und verlinkst sie auf Deinen Feed.

Die Informationen dazu findest Du in der Linkliste!

Egal was Du machst, achte auf Regelmäßigkeit und Authentizität.
Wenn Du mehr Infos für eine Strategie brauchst, dann lies Dir mal den Artikel: Wie finde ich wirksame Social Media Strategien durch. Darin beschreibe ich den Weg zu einer guten Strategie.

Format

Je nach Plattform brauchst Du ein unterschiedliches Format. Wenn Du YouTube Videos machst, filmst Du im Querformat. Für Instagram Stories geht nur hochkant, sonst ist es zu sehr abgeschnitten oder zu klein skaliert. Im Instagram Feed und IGTV gehen beide Formate.

Planung

Der Lockdown wird vermutlich noch mindestens bis Anfang Mai dauern. Selbst wenn es vorher schon eine Lockerung geben wird, so wird diese partiell sein. Ich vermute, das Leben wird erst langsam wieder Fahrt aufnehmen. Du kannst also deinen Social Media Content gut planen bis Mai vorplanen.

Mache Dir einen Content Kalender. In meinem Artikel “Der Content Kalender – eine kinderleichte Anleitung” erkläre ich Dir, wie Du schnell einen Content Kalender erstellen kannst. Wenn Du kannst, versuche mit Deinem Content eine Geschichte zu erzählen. Dadurch machst Du Deine Besucher neugierig und sie kommen wieder oder folgen Dir.

Zwei Beispiele dafür:
Du bist Illustrator? Du kannst damit anfangen zu erzählen, wer Du bist und was Du machst. Dann, warum Du das machst. Das nächste Mal zeigst Du Deine Arbeiten. Dann Deine Inspiration. Dann neue Ideen. Und so weiter.

Oder wenn Du einen Laden hast:
Stell Dich vor. Erkläre Dein Angebot. Zeige Details. Gib Stylingtipps. Zeige neue Artikel. Gib Geschenkideen. Zeige Dein Lieblingsteil. Zeige den Laden / das Lager. Dann wieder Artikel. Als nächstes, erkläre Deinen besonderen Service.

Denke daran, die Möglichkeiten gut auszunutzen. Wenn Du nicht gerne Videos machst, dann arbeite mehr mit Bildern. Nutze bei Instagram die Story und den Feed. Und denke an die Verbindung von Facebook und Instagram.

Produktion von Social Media Content

Visual Experte Instagram

Trau Dich und fange an, Du hast nichts zu verlieren. Du kannst nur gewinnen: Erfahrung, Spaß und vor allem Aufmerksamkeit und Kunden.
Nicht Perfektionismus, sondern Professionalität ist bei der Produktion von Social Media Content wichtig. Achte auf die Liebe zum Detail, Deine Präsentation wird direkt mit Dir und Deiner Arbeit verbunden.

Am besten, Du produzierst vor. Nimm Dir zwar nicht zu viel auf einmal vor, aber von Post zu Post zu arbeiten ist nicht effektiv. Und wenn Du einen Lauf hast, nutze ihn.
Vielleicht kannst Du wochenweise vorproduzieren? Und denke an die Bearbeitung, auch dafür brauchst Du noch Zeit!

Wenn Du Dir die Technik nicht zutraust, dann hole Dir Hilfe. Bestimmt kennst Du jemanden, der sich mit den Tools auskennt. Bitte ruhig um Unterstützung. Ich kann Dir natürlich auch sehr gerne helfen!

Ein besonderer Tipp von mir: Sei positiv und freue Dich über Deine Produktivität! Deine Besucher merken das und honorieren es. Kleine Fehler werden da auch schnell verziehen!
Du wirst sehen, nichts motiviert mehr als positive Reaktionen auf Deine Arbeit.

Wenn Du Fragen dazu hast oder Tipps brauchst, melde Dich auf jeden Fall bei mir! Ich freue mich, wenn ich gerade in dieser Zeit helfen kann. Natürlich helfe auch ich gerne bei der Social Media Content Produktion, melde Dich auch hierfür sehr gerne!

So wie bei meiner Kundin

Zur Erinnerung, es ist eine kleine Boutique mit hochpreisiger und exklusiver Ware.
Zusammen konnten wir ein paar schöne Aufnahmen für ihren Instagram Account erstellen. Natürlich haben wir dabei alle Sicherheitsvorschriften eingehalten.
Wir haben die ersten Videos noch zusammen hochgeladen, sie hat einen Post dazu erstellt und eine kleine Werbung geschaltet.
Schon am Abend hatte sie zwei Artikel aus den Videos verkauft.
So einfach kann es sein!

Linkliste

https://business.instagram.com/getting-started?locale=de_DE

https://www.facebook.com/help/instagram/225190788256708?helpref=related

https://www.facebook.com/help/instagram/1038071743007909?helpref=hc_fnav

https://www.seokratie.de/visual-storytelling/

https://www.angelika-guec.de/gute-bildsprache

Tools (KEINE BEZAHLTE WERBUNG, nur Tipps)

https://www.adobe.com/de/products/premiere-rush.html

https://vsco.co/

In 3 einfachen Schritten zum Produktivitätsbooster

Ich hoffe, Du bist gesund!
27.03.2020 In Hamburg sind die meisten Geschäfte seit 11 Tagen geschlossen. Der Kontakt ist eingeschränkt und ich sitze produktiv im Home Office. Meine Devise jetzt ist, mich auf die Zeit danach vorzubereiten. Und vielleicht hat mein letzter Artikel “Corona Lockdown- und was Du gerade jetzt für Dein Business tun kannst” Dich auch motiviert, einige Dinge jetzt anzugehen.

Damit Dir das auch perfekt gelingt, gebe ich Dir jetzt eine ganz leichte Anleitung für einen funktionierenden Content Kalender. Ich erkläre Dir, wofür dieser gut ist und welchen Inhalt Du planen kannst.

Wofür brauchst Du einen Content Kalender?

Ein Content Kalender erleichtert Dir die Arbeit, da Du

  • Schneller Themen findest
  • Regelmäßig postest
  • Inhalt vorproduzieren kannst

Und dabei ist es jetzt egal, von welchem Medium wir sprechen. Einen Content Kalender kannst Du sowohl bei Videos, Social Media als auch beim Bloggen einsetzen.
Für besondere Events zur Kundenbindung kannst Du den Content Kalender natürlich auch perfekt benutzen.
Daher ist er ein sehr erfolgreiches Produktivitätstool.

Vor allem hilft Dir das Tool dabei, kreativ zu sein und kontinuierlich neue Ideen zu erarbeiten und zu produzieren. Damit erhöhst Du Deine wichtigste Eigenschaft: Deine Authentizität.

Was ist der richtige Content?

Wenn wir über Content und Planung sprechen, müssen wir den Content klassifizieren und einordnen. Du willst auch sinnvollen Content planen, nicht nur eine Zeiteinteilung.

Sprechen wir über die unterschiedlichen Arten von Inhalt. Ich erfinde jetzt übrigens das Rad nicht neu, diese Klassifizierung hat sich in den letzten Jahren in der Social Media Praxis als universell herausgestellt.

Grundsätzlich kannst Du den Content in 3 Klassen einteilen:

Help – bilden „helfenden Inhalt“ , danach suchen Nutzer. Auch „Evergreen“ genannt, denn dieser Inhalt ist zeitlos.

Hub – Unterhalten „regelmäßiger Inhalt“ Das ist der ganz normale Content,

Hero – Inspirieren punktuell besondere Kampagnen, eignen sich auch für Werbung

Das klingt jetzt schon wieder kompliziert, ist es aber nicht.
Help Inhalt ist zum Beispiel: „Mein perfektes Geschenk zum Valentinstag“ oder ein DIY.
Hub ist einfach nur unterhaltsamer Inhalt ohne Langzeitwirkung. Sehr wichtig, um den Nutzer „bei Laune“ zu halten. Daher hat dieser Inhalt auch den größten Raum.

Das Verhältnis von Help zu Hub ist 1/4 zu 3/4.

Hero zählt nicht in das Verhältnis rein, dafür werden diese Inhalte zu selten genutzt. Die Produktion ist meistens aufwändig und ist mit Kosten verbunden. Hero sind die ganz besonderen Sachen, aufwändig in der Produktion und spärlich einzusetzen.

Es ist wichtig, diese Themen im Content Kalender zu verteilen. Das ist aber erst Schritt 2.

Wie erstellst Du einen Content Kalender?

Du brauchst einen Kalender.

Schritt 1: Das Grundgerüst

Hier kommt es darauf an, was für ein Typ Du bist: analog oder digital?

Analog

Wenn Du analog bist, dann besorge Dir einen großen Jahreskalender. 
Der Vorteil daran ist: Du hast alles auf einen Blick und die Feiertage sind schon eingetragen. 
Der Nachteil: Du solltest Deine Planung nicht mit Kugelschreiber machen, sind wird es irgendwann nur ein Gekritzel. Pläne ändern sich!

Die Alternative ist, Dir monatsweise einen Kalender auszudrucken. Vorlagen gibt es sowohl von Excel als auch bei Numbers auf dem Mac. Vorteil: bei einer Planänderung druckst Du einfach ein neues Blatt aus.

Digital

Wenn Du digital bist, arbeite einfach mit einer Kalender-Vorlage oder erstelle Dir eine Tabelle.
Der Vorteil ist natürlich, Du bist deutlich flexibler.
Der Nachteil ist, Deine Vorschau ist begrenzt auf den Bildschirm.

Diese Tabelle kann sehr einfach sein. Hier ein Beispiel, mit welchem wir auch die nächsten Schritte erarbeiten werden.

Hier trägst Du folgendes ein:

  • Datum
  • Feiertage/ Ferien
  • Besondere Tage, zBsp Weltfrauentag oder Valentinstag. Je nach dem, was für Dein Business wichtig ist oder einen Bezug dazu haben kann.
  • Messen, Veranstaltungen

Schritt 2: Der Inhalt

Jetzt wird der Content verteilt:
Die unterschiedlichen Inhaltstypen kennst Du jetzt und Du weißt, in welchem Verhältnis Du diese einplanen solltest. Als nächstes planst Du die Verteilung auf dem Kalender.

Dafür kannst Dir für den Inhalt Symbole überlegen, als Beispiel:

Help

Hub

Hero

Wenn Du analog arbeitest, kannst Du Dir auch Stempel besorgen oder basteln.

Mit den Symbolen machst Du die Einteilung bildhafter.

Jetzt überlegst Du Dir, wie oft Du posten möchtest. 
Wenn wir zum Beispiel von Instagram reden, gibt es auch heute noch unterschiedliche Aussagen und Strategien. Manche sagen täglich, andere ein mal pro Woche. Überlege Dir Deine persönliche Strategie, auch unter dem Gesichtspunkt Deiner Möglichkeiten!
Zu den Strategien habe ich auch schon einen Artikel geschrieben: Wie finde ich wirksame Social Media Strategien. Dort zeige ich Dir, wie Du Deine Strategie findest.

Zum Beispiel veröffentliche ich hier auf meinem Blog alle 14 Tage einen neuen Artikel. Das sind dann 26 Artikel im Jahr, die ich in den Kalender verteile. Das ist sieht jetzt einfach aus, aber für den Überblick über die Themen nutze ich auch einen Content Kalender. So kann ich eine gleichmässige und interessante Verteilung der Themen planen.

Um die Planung besser zu verdeutlichen, nehme ich jetzt aber besser einen Instagram Account als Beispiel. Stell Dir vor, Du bist Inhaber einer kleinen Boutique. Der Instagram Account ist neu und um Reichweite zu generieren, willst Du alle 2 Tage posten.

Als erstes wird gerechnet und natürlich wirst Du dabei auf- und abrunden müssen. Das ist nicht schlimm, die Zahlen sollen für Dich eine Richtlinie sein. Das vereinfacht die weitere Planung.

Bei einem Post alle zwei Tage sind das im Jahr 182 Posts oder 15 pro Monat im Durchschnitt.

Bei den nächsten Schritten konzentrieren wir uns jetzt auf die Help und Hub Inhalte.
Die Hero Inhalte kommen danach.

Aufteilung pro Monat

  • Help 1/3=(45 im Jahr) 4 Inhalte
  • Hub 4/3=(136 im Jahr) 11 Inhalte

In Wochen aufgeteilt heißt das

  • 1x pro Woche einen Help
  • 3-4 mal Pro Woche ein Hub

Jetzt verteilst Du Deine Symbole in den Kalender:

Schnell wirst Du für Dich einen Rhythmus finden. Vielleicht gibt es auch einen Tag, an dem Du das Posten nicht sinnvoll findest. Dann lässt Du diesen bei der Planung außen vor.

Jetzt fehlen aber noch Deine Hero Posts. Diese verteilst Du auf Termine, die perfekt dafür sind.
Beispielsweise wäre natürlich der Valentinstag passend, wenn du einen Blumenladen hast.
Ich persönlich würde allerdings die Heros dann setzen, wenn Deine Kunden nicht damit rechnen. Zum Beispiel ist am 24.01. der Tag der Komplimente – das wäre doch ein schöner Tag für einen Hero-Post.
Übrigens musst Du jetzt nicht für Heros Geld ausgeben, Du kannst Dir auch einfach etwas Besonderes oder Außergewöhnliches überlegen. Sei kreativ!

Ich habe Dir zwei Links mit Terminen für außergewöhnliche und besondere Tage angehängt. Du findest sicher etwas für Dein Business passendes.

Schritt 3: Die Ideen

Bis hierhin war es noch einfach, eine rein analytische Angelegenheit.
Jetzt wird es kreativ.

Zuerst schau Dir Deine Planung an: wo hast Du schon Themen, die Du verarbeiten kannst, zu denen Dir direkt etwas einfällt? Dann trage es gleich ein! Was weg ist, ist weg.

Als nächstes sammle Ideen, indem Du recherchierst. Das sind die klassischen Fragen:
Was machen die Mitbewerber, was ist das Thema im Moment, was suchen meine Kunden, was wollen meine Kunden?

Mache ein Brainstorming und schreibe alles auf.
Diese Ideen clusterst Du in Help, Hub und Hero.

Und dann fängst Du an, zu verteilen.
Du musst übrigens nicht das ganze Jahr vorplanen. Es reicht, die nächsten Wochen verplant zu haben. Schliesslich willst Du ja aktuell sein und wer weiß, wie die Zeit sich entwickelt. Daher sind Lücken völlig okay!

Für Fortgeschrittene empfiehlt es sich übrigens, wenn möglich immer mal eine Geschichte aufzubauen. Zum Beispiel eine Art Reise, die dann in einem Hero Post endet. Das nennt sich Storytelling im Marketing. Darüber wird es auch noch später einen Artikel geben. Wenn Du diesen nicht verpassen willst, trage Dich direkt in den Newsletter ein!

In unserem Beispielkalender kann das folgendermaßen aussehen:

Warum keine fertige Vorlage oder ein Tool nutzen?

Es gibt im Netz unendlich viele Vorlagen für Content Kalender. Und es gibt auch viele Tools, mit denen Du arbeiten kannst. Die Tools kosten jedoch monatlich Gebühren und die Kalender sind meistens für Agenturen oder große Unternehmen ausgelegt.

Wenn Du am Anfang stehst, wird Dich das zwar bei der Planung, aber nicht in der kreativen Ideenfindung unterstützen. Und um mit deiner Arbeit erfolgreich zu sein, brauchst Du immer wieder neue und kreative Ideen. Und auch hier ist es egal ob Du Instagram, YouTube oder einen Blog hast. Wenn Du für Dich und Deine Zwecke etwas einfaches suchst, dann bist Du mit diesem Content Kalender ausreichend gut aufgestellt.

Warum dieser Kalender ein Produktivitätsbooster ist

Der Vorteil dieses Kalenders ist, Du bist beim Erstellen schon im kreativen Prozess. Dadurch findest Du sehr schnell und einfach für Dich passende Ideen. So wird aus Deinem Content Kalender ein echter Produktivitätsbooster!

Wenn Dir meine Anleitung geholfen hat, freue ich mich sehr über einen Kommentar. Solltest Du Fragen dazu haben oder Unterstützung brauchen, melde Dich einfach bei mir.
Ich kann Dir helfen, die richtige Strategie zu finden und einen passenden Content Kalender zu entwickeln.

https://blog.mark-lotse.com/content-strategie-tipps-was-ist-das-hero-hub-hygiene-modell

https://brendangahan.com/youtube-channel-strategy-hero-hub-help/

https://www.kuriose-feiertage.de/kalender/

https://www.philognosie.net/kunst-kultur/uebersicht-welttage-festtage-und-feiertage-liste

Die Welt dreht sich weiter – und wir uns mit

20.03.2020 Seit Dienstag haben in Hamburg die Einzelhändler geschlossen, um die Verbreitung des neuartigen Covid19 Virus zu bremsen. Lockdown wird das in der Presse genannt. Aber nicht nur die Einzelhändler, auch Vereine und Sportstätten haben geschlossen. Das gesellschaftliche Leben ist heruntergefahren. Nur noch Geschäfte für den täglichen Bedarf haben geöffnet.

Auch für mich als Solopreneur ist der Lockdown beruflich eine sehr herausfordernde Situation: Stornierung von Aufträgen und die Ungewissheit, wie und wann es weitergeht. Sicher ist, es wird eine Zeit nach Corona geben. Wie diese aussieht, weiß natürlich keiner.
Daher ist nichts schlechter, als einfach nur abzuwarten.

Wie man bei uns im Norden so schön sagt: nützt ja nix! Also dann am besten das Bestmögliche daraus machen.
Ich habe mir überlegt, wie auch Du die neugewonnene Ruhe und Zeit sowohl konstruktiv als auch produktiv nutzen kannst.

Hier kommen meine Ideen und Tipps für Dich:

Aufräumen

Ja, das klingt jetzt nach dem plattesten Tipp überhaupt. Aber gerade in schwierigen Zeiten hilft es, Ordnung zu schaffen und einen Durchblick zu haben. Wie sagt mein Freund immer: äußeres Aufräumen ist inneres Aufräumen.

Nimm Dir die Zeit, endlich mal die Dinge aufzuräumen, die sonst immer liegen bleiben. Und ganz ehrlich, so etwas hat jeder. Sei es bei der Buchhaltung (ich packe meine Unterlagen immer in eine Schublade und irgendwann sortiere ich diese in die passenden Ordner) oder im Geschäft das Lager, das Büro, die Schubladen.

Dabei ist eines ganz besonders wichtig: befreie Dich von Ballast. Nutze diese Zeit zur “Reinigung”. Sei großzügig beim Entsorgen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Du brauchst weniger als Du denkst. Ich bin Seglerin, wir verbringen sehr viel Zeit auf sehr engem Raum. Daher bin ich Verfechterin von “weniger ist mehr”.

Lockdown Zeit zum Büro aufräumen

Aber nicht nur Unterlagen oder Räume, auch die Technik kann aufgeräumt werden. Du hast bestimmt auf Deinem Rechner oder deinem Smartphone unnötige Fotos, Dokumente und inaktive Kontakte. Löschen befreit! Bei mir waren es zum Beispiel gestern fast 500 Bilder auf dem Phone. Verlier Dich dabei aber nicht, sei gerne radikal!

Ordnen

Nach dem Aufräumen kommt das Ordnen: meistens können Dinge neu geordnet werden.

Dein Ablagesystem nervt Dich? Es gibt viele Ratgeber und Tipps für sinnvolle Ablagen. Es wird Zeit, etwas Neues auszuprobieren!

Aktualisiere Deine Business Profile auf XING oder LinkedIn. Du hast noch keine? Los gehts!
Lösche unnötige Profile auf Plattformen, die Du nicht nutzt. Bringe Ordnung in dein digitales Ich.

Dein Business Plan ist irgendwie noch nicht ganz ausgegoren oder nicht mehr zeitgemäß? Du hast das Gefühl, es ist nicht stimmig? Dann nutze diese Zeit, Dich neu zu ordnen. Mehr zum Thema Neuordnung findest Du in meinem letzten Artikel: Der neueste 3 Punkte Plan für mehr Kunden.
Damit gehen wir direkt zu dem dritten Punkt über:

Verändern

Das finde ich den wichtigsten Punkt überhaupt: Nutze den Lockdown für eine Veränderung.
Diese Krise zeigt uns interessanterweise gerade genau, wo die Reise hingeht: Digitalisierung. Schau Dir an, wie Du auf diesen Zug in Zukunft aufspringen kannst und was für Dich das richtige Modell ist.

Mehr darüber kannst Du in meinem Artikel: Die 5 wichtigsten Elemente der perfekten Online Präsenz nachlesen. Darin ist ein wichtiger Punkt, dem Du Dich als erstes widmen solltest: Google My Business: brauchst Du es? Dann richte es jetzt ein, die Zeit ist perfekt dafür!

Jetzt kannst Du die Zeit nutzen, deine Webseite zu erstellen oder erstellen zu lassen. Du planst das schon lange, aber Du warst verunsichert? Dann kann Dir mein Artikel: 5 Mythen über das Erstellen von Webseiten viele Infos geben.

Das heißt übrigens immer noch nicht, daß Du dringend einen Onlineshop als Händler haben musst.
Ein kleiner Shop in Hamburg macht es gerade vor: die Inhaberin bietet über Facebook ihren selbst gemachten Schmuck an, nur per Foto. Die Bestellung geht über die Nachrichten- Funktion, dann verschickt sie diesen Schmuck. Es geht auch so.
Die neue Zeit geht neue Wege.

Webseiten erstellen WordPress

Der Lockdown bringt natürlich auch noch etwas anderes und für uns neues mit sich: Social Distance. Dieser Abstand eignet sich bestens für Social Media. Wenn Du noch nicht in den sozialen Medien unterwegs bist, nutze die Zeit, das endlich anzugehen. Du weißt nicht, wie Du anfangen sollst? Dann lies doch mal meinen Artikel: Wie finde ich wirksame Social Media Strategien.

Du hast schon Kanäle? Dann nutze die Zeit und mache Dir einen Content Plan. Darüber will ich noch ausführlichen Artikel schreiben, wenn Du diesen nicht verpassen willst, trage Dich in meinen Newsletter ein!
In Kürze: Mache Dir eine Tabelle mit wichtigen Daten: Feiertage, besondere Feste, Messen- was auch immer für Dich und Dein Business wichtig ist. Dann kannst Du deine Content Ideen in den Kalender eintragen. Achte auf Abwechslung!

Aber auch analog kann der Lockdown richtig gut genutzt werden: Du wolltest schon lange die Wände streichen oder die Möbel umstellen? Und da ist es jetzt egal, ob in einem Ladengeschäft hast oder in Deinem Büro. Nach der Krise wirst Du Dich darüber freuen und es wird Dich motivieren!
Die Baumärkte haben noch auf, besorge Dir unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften das Material und lege los!

Und jetzt ist auch die Zeit, sich über die Visuelle Indetität als Unternehmer Gedanken zu machen: ist meine Aussage stimmig, bin ich authentisch? Nutze den Lockdown für ein Fresh-Up! Nach der Krise wirst Du bestimmt mit neuer Energie Starten. Mehr Informationen dazu findest Du in dem Artikel: Die visuelle Identität – eine Definition

Du wolltest schon immer mal etwas Neues lernen? Photoshop, Videoschnitt, mehr über Online Marketing? Es gibt unendlich viele Trainings. Google hat ein tolles Online Trainingsprogramm, es gibt eine YouTube Creator Academy und Adobe hat unendlich viele Trainingsvideos zu seinen Produkten.

Ebenso gibt es im Moment einige Unternehmen, die ihr wissen kostenlos zur Verfügung stellen. Es werden gerade auch viele Onlinekurse angeboten, für unterschiedliche Preise. Mein Rat für Dich: achte auf die Qualität! Es sind sehr viele “Blender” unterwegs, die die Unsicherheit ausnutzen!

Ready-steady-go!

„Die Krise als Chance“ ist eine der passenden Aussagen zur Lockdown. Oder um es als Segler mit Aristoteles zu sagen: Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

Auch ich nutze die Zeit dafür, ich werde mich meinen geplanten Trainings in Form von Video oder Ebook widmen. Ebenso plane ich ja, wie in meinem ersten Blogartikel „Was sich 2020 in meinem Business ändert“ erwähnt, einen Podcast. Hier gibt es noch viel Konzeptionelles zu tun.

Mach Dir einen Plan, priorisiere die Aufgaben und vor allem: fang an!

Und wenn Du alleine nicht voran kommst, kann ich Dir natürlich gerne helfen. Ich kann zwar nicht vorbei kommen und deinen Laden streichen streichen, aber ich kann Dir Ideen und Tipps online geben: Du kannst zum Beispiel mit dem Phone ein Video machen oder mich mit Skype oder Facetime direkt mitnehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten.

Ich kann Dich bei der Webseite unterstützen oder Dir zum Beispiel Tipps für dein LinkedIn Profil geben. Im Moment ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen und unterstützen. Schreib mir eine Email oder eine Nachricht und wir schauen, wo und wie ich Dir helfen kann. Und vor allem: Fragen kostet nichts!

Sehr freue ich mich über einen Kommentar, ob und was Du von den Tipps umsetzten konntest. und wenn Du weitere Tipps hast, ab in die Kommentare damit!

#stayhome, #stayhealthy und #flattenthecurve!

PS:

Es wird eine Zeit nach Corona geben, soviel ist sicher. Wie diese aussehen wird, weiß keiner. Es liegt an uns allen, jetzt das Beste daraus zu machen und vielleicht in manchen Bereichen endlich umzudenken.
Eine sehr schöne und hoffentlich eintreffende Prognose des Zukunftsforschers Matthias Horx kannst Du hier nachlesen:
https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/

Ein paar Links für Dich zur Inspiration gibt es hier. Aber verliere Dich nicht, finde deinen Weg und denke an Dein Business!

https://learndigital.withgoogle.com/zukunftswerkstatt/courses

https://creatoracademy.youtube.com/page/home

https://helpx.adobe.com/creative-cloud/tutorials-explore.html

Wie die Social Media Week Dir mehr Kunden bringt

Vom 26. bis 28.02. war wieder die Social Media Week in Hamburg. Während der Social Media Week finden in unterschiedlichen Städten weltweit zur gleichen Zeit Konferenzen und Workshops im Bereich Social Media zum einem übergeordneten Thema statt. In Deutschland ist Hamburg der Gastgeber. Das Thema 2020 war „human.X“ – Mehr Mensch, mehr Relevanz, mehr Erlebnis – das Marketing der Zukunft

Für mich war es die erste SMWHH, die letzten Jahre konnte ich mich nicht freiplanen.
Das Motto der Konferenz ist genau mein Thema, daher habe ich mich sehr auf diese Veranstaltung gefreut. Ich konnte mich kaum zwischen den vielen interessanten Workshops, Masterclasses und Vorträgen entscheiden!
Es gab für das Thema drei Aspekte:

Privacy Matters -Sicherheit und Freiheit im Social Media ohne Zweckentfremdung der Daten
Attention Revolution – Achtung vor der Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen
Empathy Economics – engere Beziehung zu Zielgruppen durch Verständnis und Erfahrung

Diese Aspekte wurden von vielen unterschiedlichen Seiten und in Bezug auf viele Plattformen und Nutzererfahrungen beleuchtet.

Mir sind in den drei vollgepackten Tagen bei allen Vorträgen drei ganz bestimmte Punkte aufgefallen, die sich immer wieder wiederholt haben.
Interessanterweise war es dabei egal, ob der Workshop oder Vortrag um Videos, Instagram oder was auch immer ging. Wenn Du diese drei Punkte beachtest, wirst Du nicht nur Deine Kunden besser erreichen sondern auch mehr Kunden.

3 Punkte für die Zukunft

Diese drei Punkte habe ich für Dich zusammengestellt und vor allem aufbereitet, sie sind für das Marketing der Zukunft essentiell. Nur wenn Du das Marketing der Zeit anpasst, kannst Du mehr Kunden gewinnen.

1. Der Nutzer, Kunde, User im Mittelpunkt

Diesen Punkt habe ich ganz bewußt auch als ersten Punkt geschrieben. Dein Marketing und Deine Arbeit hat nur eines im Fokus: Deinen Kunden. Weder mehr Umsatz noch mehr Reichweite steht an erster Stelle. Denn das sind Ziele, die Du nur erreichen kannst, wenn Du weißt, für wen Du arbeitest. Dein Kunde hat alle Möglichkeiten der Welt. Er wird sich für das Angebot entscheiden, welches ihn anspricht. Es geht nicht mehr darum, dem Kunden zu sagen, was du besser machst als alle anderen. Dein Kunde will wissen, was Du speziell für ihn perfekt machst.

Kenne Deinen Kunden

Das ist eigentlich die Grundlage jedes Business: wer ist meine Zielgruppe? Dabei ist es sehr wichtig, zwischen dem Wunschkunden und dem tatsächlichen Kunden zu unterscheiden. Manchmal gibt es da einen großen Unterschied. Wie kannst Du jetzt Deinen Kunden herausfinden? Das ist von Deinem Unternehmen abhängig: wenn Du ein Ladengeschäft hast, ist es einfach, Du hast Deine Kunden vor Dir. Hast Du einen Onlineshop, brauchst Du Kundendaten. Entweder Durch Analyse-Tools oder auch durch das Anlegen einer Kundendatenbank.

Biete ihm, was er sucht

Biete das richtige Angebot für Deinen Kunden: Lösungen, Entertainment, Information. Das kannst Du nur, wenn Du wie unter Punkt eins angesprochen, Deinen Kunden auch kennst. Wenn Dein Kunde oder Nutzer Informationen will, dann richte Dein Angebot entsprechend aus. Wie kannst Du herausfinden, was Dein Kunde oder Nutzer will? Am besten, In dem Du die Handlungen Deiner Kunden auswertest. Du kannst auch Umfragen erstellen oder mit Deinen Kunden reden.Wenn Du ein großes Budget hast, dann kannst Du auch eine Marktforschung in Auftrag geben.

Beobachte und passe an

Es ist wichtig, immer dran zu bleiben. Beobachte, was Deinen Kunden gefällt und nehme Anpassungen vor, wenn sich etwas verändert. Finde die richtige Balance zwischen „das bin ich“ und „das habe ich für Dich“.

Und da kommen wir zu dem zweiten und genauso wichtigen Punkt:

2. Authentizität

Es ist schade, daß Authentizität heute ein wenig wie ein Buzzword klingt. Im Grunde ist es ein sehr schönes Wort. Authentizität leitet sich ab von dem griechischen „authenticos“, „autos“ heißt „selbst“ und „ontos“ bedeutet „sein“. Das Thema Authentizität ist nach dem Kunden im Zentrum für mich das zweitwichtigste Thema der SMWHH gewesen. Es ist einfach: der Markt ist übersättigt, man entscheidet sich nicht wegen dem besten Angebot sondern wegen dem für sich sympathischsten.

Wenn Du in einer fremden Stadt auf der Suche nach einem Kaffee bist, dann schaust Du sicher auch bei Google Maps und checkst die Angebote. Danach der Abgleich mit Instagram oder Facebook. Du entscheidest Dich vermutlich für das mit dem für Dich schönsten Angebot. Und kennst Du das: vor Ort sieht es ganz anders aus…Du bist enttäuscht. Diese Enttäuschung ersteht Durch fehlende Authentizität. Und wenn Du authentisch bist, verzeiht Dir dein Gegenüber auch Fehler.

Vertrauen durch Authentizität

Wer bist Du?

Diese Frage klingt doch einfach zu beantworten, oder? Ich verspreche Dir, wenn Du Dich damit auseinander setzt, wirst Du Dich wundern wie schwer die Beantwortung ist. Je einfacher es Dir fällt, um so besser ist es für Dich, dann hast Du Deine Hausaufgaben gut gemacht.

Was willst Du?

Eine essentielle Frage, mache Dir Deine Wünsche und Vorstellungen klar. Ich zum Beispiel möchte auf jeden Fall als Solopreneur arbeiten. Ich möchte mein Wissen und mein Können an andere weitergeben und diesen dabei helfen, zu wachsen. Natürlich ist das jetzt nur eine knappe Zusammenfassung, das geht deutlich ausführlicher. Oftmals kann man sich dafür auch Unterstützung holen, es gibt dafür viel Literatur und viele Seminare. Bitte achte auf die Qualität und Referenzen! Mit dieser Antwort stellst Du die Weichen für den nächsten Punkt:

Kenne Deine Position

Wo stehst Du und wo willst Du hin? Die Positionsfrage ist nicht in zwei Sätzen abgehandelt und vor allem für jeden Unternehmer und in jeder Branche unterschiedlich. Für Deine Positionierung brauchst Du die Definition Deines Kunden / Nutzers und eine Definition Deines Angebotes. Ein konkretes Beispiel ist vielleicht im Schmuck-Einzelhandel Christ im Vergleich zu Bijou Brigitte. Oder Pelikan Füller und Lamy Füller. Beschäftige Dich mit Dir und Deinem Business! Nur dann kannst Du Deinen Kunden glücklich machen.

3. Kontinuität

Last but not least ist kein Business und kein Marketing effizient, wenn es nicht kontinuierlich betrieben wird. Du kannst nicht einmal etwas machen und Dich darauf ausruhen. Gerade Social Media ist schnelllebig und was heute Trend ist, ist morgen verschwunden. Wenn Du mehr Kunden willst, musst Du immer am Ball bleiben.

Mache einen Plan

Egal in welchem Bereich: Marketing, Content, Einsatzplanung,… Arbeite nicht drauf los sondern plane. Wie genau oder wie kleinteilig, ist erst mal egal. Ein Plan bringt Kontinuität: Du siehst, wann Du was machen musst.

Kontrolliere Deine Wirkung

Um zu kontrollieren, musst du skalierbare Kennzahlen haben. Der Fachausdruck dafür ist “KPI”.
Was ist KPI und was sind KPIs? Ich habe eine Zeit in der Logistik gearbeitet. Dort wurde ich schnell mit dem Begriff KPI vertraut gemacht.

Im kreativen Bereich sind Kennzahlen nicht ganz so präsent. KPI steht für Key Performance Indicator. Es sind Kennzahlen, mit denen die Leistung von Aktivitäten in Unternehmen ermittelt werden kann. Je nach Unternehmen oder Fragestellung sind das natürlich unterschiedliche Zahlen. Wichtig ist es dabei herauszufinden, welches die KPIs sind, die weiterbringen.

Das Gegenteil von KPIs sind Vanity Metrics: KPIs, die vorscheinlich gute Zahlen sind, letztendlich aber keine Aussage über die Qualität machen. Ein Beispiel dazu: Du hast einen Online Shop. Du hast 10.000 registrierte Kunden. Das klingt nach einer messbaren Zahl und man könnte diese gut als KPI benutzen. Aber von diesen Kunden haben nur 100 auch etwas gekauft. Daher sind die registrierten Kunden nicht relevant, das sind Vanity Metrics.

Für eine echte Qualitätsaussage sind die aktiven Käufer die wichtige Zahl und das Ziel wird sein, diese zukünftig zu erhöhen. Darauf wird sich Deine Marketing- Strategie aufbauen.
Also finde die aussagekräftigen KPIs, messe Dich daran und verbessere Dich. Durch diese Verbesserung kommen dann auch mehr Kunden.

KPI

Bleibe informiert!

Der Spruch „Handel ist Wandel“ ist ein gängiges Sprichwort und bezieht sich nicht nur auf den Handel als Branche. Gerade in unserer globalen Welt sind die Trends sehr schnelllebig und die Technik von heute morgen schon überholt. Daher ist es wichtig, „am Puls der Zeit“ zu bleiben und sich zu informieren. Nur so kannst Du Deinen Kunden stets bieten, was sie suchen. Und das bringt Dir mehr Kunden.

Ist das jetzt neues Wissen?

Grundsätzlich sind das alles alte und klassische Marketing- Regeln. Jedoch haben sich die Prioritäten stark verschoben und der Kunde oder Nutzer ist deutlich in den Vordergrund gerutscht.

die richtige Zielgruppe für mehr Kunden zu finden

Früher war Marketing mehr „Ich bin toll und habe das im Angebot“, heute funktioniert das bei den Kunden nicht mehr. Immer mehr Kunden wollen ein „Du brauchst das? Bei mir bekommst Du alles und noch viel mehr speziell für Dich!“ Du musst Dir immer wieder klar machen, Dein Angebot ist austauschbar. Als Einzelhändler ist das besonders schnell passiert: das Smartphone in die Hand, one click und morgen geliefert. Was können aber Amazon & Co für den Kunden nicht bieten?

Die Veränderung im Kundenverhalten geht Hand in Hand mit der veränderten Customer Journey. Über die veränderte Customer Journey wird es auch noch einen extra Artikel geben. Wenn Du diesen nicht verpassen möchtest, trage Dich direkt in den Newsletter ein!
Durch den globalen Markt und die niedrige Einstiegsschwelle dank der Technik haben wir heute als Kunde oder Consumer eine unendlich große Vielfalt an Möglichkeiten.

Interessanterweise ist eine Folge davon die steigende Zahl von Kundenkarten. Kundenkarten sind eine Art der Kundenbindung und sollen Dich mit speziellen Angeboten dazu bringen, Dich wieder für den Laden zu entscheiden. Leider fehlt bei dem Konzept Kundenkarte die emotionale Komponente. Wenn der Laden mir nicht sympathisch ist, werde ich nicht wieder hingehen.
Und genauso ticken die meisten Kunden.

Es ist jetzt Deine Aufgabe, hier herauszustechen und Dich sichtbar zu machen. Die drei Punkte helfen Dir dabei, den richtigen Weg zu mehr Kunden einzuschlagen.
Das Werkzeug für die Umsetzung der Punkte ist Visual Marketing. Was das genau heißt und bedeutet, kannst Du in meinem Artikel „Was ist Visual Marketing oder visuelles Marketing“ nachlesen.

Recap SMWHH und mein Fazit

Für mich war es eine wirklich sehr interessante Veranstaltung, ich hatte mir die Tage vollgepackt mit Workshops und zwischendurch noch ein paar Vorträge gequetscht. Es war echt spannend und ich habe viel Input bekommen!
Wenn es Dich interessiert, kannst Du auf dem YouTube Kanal der Social Media Week (https://www.youtube.com/user/SMWhamburg/videos) in die Aufzeichnungen der Livestreams einiger Vorträge schauen. Es sind da spannende Themen dabei. In den nächsten Wochen werden sicher noch weitere Aufzeichnungen folgen.
Auch von den Veranstaltungen der letzten Jahre findest Du dort Videos.

Die Organisation der Veranstaltung war echt gut, alles hat ziemlich reibungslos funktioniert. Die Veranstaltungsorte liegen nah beieinander und das ganze direkt beim Bahnhof Altona.

Um an Workshops und Masterclasses teilzunehmen brauchst Du den premium Pass. Damit bekommst Du auch Getränke und gesponsorte Snacks. Ansonsten gibt es genug in der Umgebung, um etwas zu essen. Die Frage ist nur, ob Dein Programm Dir dafür Zeit lässt. Bei mir war es alles eng getaktet.

Einen Negativpunkt habe ich leider doch, dieser fällt auch in die Kategorie “Authentizität”: es gab für den Kaffee in der Premium Lounge Plastikbecher oder “To Go” Becher. Das hätte auch gerne etwas aus Recyclingmaterial sein können. In den 3 Tagen ist da sicher sehr viel Müll zusammengekommen, das ist nicht nachhaltig und authentisch.
Als Tip: nimm Dir einen Becher mit, das spart Müll.

Ich hoffe sehr, Dir hat unser Ausflug auf die #smwhh gefallen und Du hast jetzt eine Idee, wie Du zu mehr Kunden kommen kannst. Wenn Du Fragen dazu hast oder Unterstützung bei der Umsetzung brauchst, melde Dich einfach bei mir.
Ich freue mich sehr über ein Feedback oder einen Kommentar!

Social Media Week

https://www.diepresse.com/5733475/marketing-authentizitat-ist-der-entscheidende-faktor

https://de.wikipedia.org/wiki/Positionierung_(Marketing)

https://de.wikipedia.org/wiki/Key_Performance_Indicator

https://www.tableau.com/de-de/learn/articles/vanity-metrics

Einfache Tipps für den Einstieg

Wie findest Du die richtigen Social Media Strategien?

Gisela hat seit vielen Jahren ein kleine und exclusive Modeboutique: „Giselas Modeboutique“. Sie hat handverlesene Teile von exklusiven Marken im Angebot. „Du brauchst ein Instagram-Profil“, „Instagram Marketing ist heutzutage unerlässlich“. Okay, also meldet sich Gisela bei Instagram an und legt für ihre kleine Boutique einen Instagram Account an. Sie macht erst mal ein paar Bilder mit ihrem Smartphone und lädt diese hoch. Ganz aufgeregt wartet sie… aber irgendwie kommt keine Rückmeldung, kein Like und ihre Follower sind bisher nur ihre Freundinnen. „Entweder ich mache etwas falsch oder Instagram funktioniert nicht für mich…“

Wo liegt der Fehler? Das klären wir in diesem Artikel.

Was ist Social Media?

„Social Media“ – wahrscheinlich das am inflationärsten verwendete Wort der letzten Jahre im Marketing.

Wenn Du meinem Blog schon folgst, weißt Du mit Sicherheit: ich mag Definitionen. Hier ist eine ziemlich interessante Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon:

„Soziale Medien (Social Media) dienen der – häufig profilbasierten – Vernetzung von Benutzern und deren Kommunikation und Kooperation über das Internet. Das Web 2.0, das Mitmachweb, ist wesentlich durch sie bestimmt.“

Ja, das klingt jetzt ziemlich eckig. Jedoch ist in dieser Definition das wichtigste Wort enthalten: Kommunikation. Social Media bedeutet ganz klar Kommunikation: ich kommuniziere mit anderen Menschen. Kommunikation kommt nur zustande, wenn ein Interesse besteht. Dieses Interesse gilt es zu wecken und zu erhalten.
Das besondere dabei ist der „social“ Aspekt: man spricht miteinander, Emotionen sind in den sozialen Medien direkter und offener. Kommunikation ist keine Einbahnstraße.

Es ist wichtig, die richtige Social Media Strategie zu finden. Sonst investierst Du viel Zeit und Energie ohne Effekt.

Wie funktioniert Social Media?

Grundsätzlich funktioniert Social Media

  • online. Vorzugsweise am Smartphone, manche Kanäle auch am Desktop.
  • schnell. Keinen interessiert, was vor einem Monat war.
  • direkt. Das Feedback kommt direkt und ungefiltert

Social Media ist authentisch. Du kannst mit Deinen Kunden in Kontakt treten und kommunizieren.
Das ist auch die erste Regel im Social Media: reagiere auf Ansprache, unterhalte Dich mit Deinen Nutzern.

Warum brauchst Du Social Media?

Weil es heute nicht mehr ohne geht.
Und warum ist das so?

Das Angebot für die Kunden ist so vielfältig, die Kunden müssen nicht mehr zu Dir kommen.
Also zeigst Du Dich dort, wo Deine Kunden sich aufhalten.
Dabei ist natürlich wichtig zu wissen, wo das ist. Ein Beispiel aus dem klassischen Marketing: in der „Zeit“ werben andere Unternehmen als in der „Bild“.

Du kannst Social Media nutzen, um Dich und Dein Angebot zu präsentieren und Kundenbeziehungen aufzubauen.

Social Media Strategien entwickeln

Wie nutzt Du Social Media am wirkungsvollsten?

Am wirksamsten ist es, wenn Du Dir passende Social Media Strategien überlegst. Wie das geht? Tauchen wir jetzt mal etwas in die Tiefe:

Zuerst musst Du überlegen, welchen Social Media Kanal Du brauchst. Dafür musst Du Deine Zielgruppe kennen und wissen, wo diese sich aufhält.

Die Basics

Zuerst gilt es drei Eckdaten zu definieren

  1. Kundenprofil: wer sind Deine aktuellen Kunden, wen sprichst Du an?
  2. Wunschkunde: wen möchtest Du gerne ansprechen?
  3. Ziel: was willst Du mit Social Media erreichen?

Die Beantwortung dieser Fragen hilft bei der Auswahl des richtigen Kanals bzw. der Kanäle. Denn vermutlich wirst Du nicht nur einen Kanal bespielen.

Jetzt geht es um die Schärfung.

Dazu empfehle ich immer eine Mitbewerber-Recherche

  • Was machen Deine direkten Mitbewerber?
  • Wie präsentiert sich Dein Lieblingskunde / Dein Vorbild?
  • Welche Kanäle werden wie von ihnen bespielt?

Erst wenn Du diese Fragen recherchiert hast, kannst Du die passenden Kanäle auswählen.
Dafür musst Du mehr über die Nutzer der Social Media Kanäle erfahren.

Nutzergruppen der Social Media Kanäle

Die verschiedenen Social Media Kanäle haben unterschiedliche Nutzergruppen. Fokussiere Dich am Anfang auf die 5 wichtigsten und entscheide Dich für die passende Plattform.

  • Facebook: 89% der 20-29jährigen nutzt Facebook. Hauptsächlich zu Informationszwecken und Interessenaustausch.
  • Instagram: 90% der Nutzer sind unter 35, 63% nutzen Instagram täglich, bildlastig
  • Pinterest: 30-49 Jahre, Hauptnutzung zur Planung, Suche und Inspiration
  • Youtube: zweitgrößte Suchmaschine der Welt , Videoplattform
  • Twitter: 2,5 Mio wöchentliche Nutzer. Textlastig

Genaue Zahlen zur Nutzung (Stand 2019) findest Du in diesem Artikel: Die 5 wichtigsten Social Media Kanäle und ihre Nutzer.

Jetzt stimmst Du Deine Kunden und Dein Angebot auf die passenden Kanäle ab.

Das war die Pflicht – beginnen wir mit der Kür!

„content content content“

Meine persönliche Haltung dazu ist: less is more, Qualität vor Quantität!
Sehr wichtig ist: Du musst immer auf dem Laufenden bleiben. Gerade in der schnelllebigen Onlinewelt ändern sich Regeln und Gegebenheiten sehr schnell. Höre auf Deine Kunden und agiere mit ihnen.

Social Media ist Arbeit, das will ich nicht verschweigen oder schönreden. Jedoch das tolle dabei ist: Du bekommst schnell einen ROI (Return of Investment) durch schnelles und direktes Feedback.
Mache Dir einen Kalender, wann und was Du posten möchtest.
Es gibt dafür auch Tools und Apps in allen Preislagen. Am Ende bleibt die Arbeit aber doch bei Dir, daher musst du Dir überlegen, ob Dir das die Arbeit wirklich erleichtert. Jeder tickt anders.

In einem der nächsten Artikel werde ich näher auf den Content Kalender eingehen und Dir nützliche Tipps geben. Abonniere einfach meinen Newsletter und Du wirst immer über neue Artikel informiert!

Mit den richtigen Social Media Strategien bist du also

  • zur richtigen Zeit
  • mit dem richtigen Inhalt
  • am richtigen Ort

Und jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg beim Entwickeln Deiner Social Media Strategien! Du hast noch Fragen dazu? Dann melde Dich bei mir. Ich unterstütze Dich auch gerne bei der Entwicklung Deiner individuellen Strategie.

PS:
Nachdem sich Gisela über Social Media informiert hat, startet sie neu durch. Sie bietet Stylingtipps auf YouTube an. Diese bewirbt sie auf Pinterest. Über Facebook können sich ihre Kunden über Stylingevents und Zusatzangebote informieren.
Dadurch hat sie hat viele neue Stammkunden bekommen und sie überlegt gerade, in neue und größere Räumlichkeiten umzuziehen.

Linkliste
Definition
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/social-media-strategie-53531
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-social-media
https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/social-media-marketing/

Geschichte
https://socialmediaone.de/entwicklung-sozialen-netzwerke-geschichte-zukunft/

Beispiel
https://omr.com/de/frau-hansen-kmu-instagram-strategie/

Daten, Zahlen, Fakten Stand 2019

Du möchtest endlich aktiver im Social Media werden und Dir diese Marketingmöglichkeit nicht mehr entgehen lassen?
Um damit neue Kunden zu gewinnen und Dich bekannter zu machen, ist es wichtig, die einzelnen Social Media Kanäle und das Nutzerverhalten zu kennen.

Hier stelle ich Dir die fünf größten und relevantesten Social Media Kanäle vor. Natürlich gibt es noch viel mehr Kanäle und es kann auch sehr sinnvoll sein, einen anderen Kanal zu wählen. Das ist dann jedoch für Fortgeschrittene, ich möchte Dich gerne bei Deinen ersten Schritten begleiten und unterstützen. Und bei den „big five“ ist es ein niedrigschwelliger Einstieg.

Um den richtigen Social Media Kanal herauszufiltern, benötigst Du Informationen über die Altersstruktur und das Nutzerverhalten. Wer sind die Benutzer und welchen Zweck erfüllt das Portal für diese?
Ein Beispiel: Du hast für Deinen Laden einen Artikel eingekauft, der sich als das neueste heiße It- Piece herausstellt. Das möchtest Du natürlich schnell promoten und den Hype mitnehmen. Wenn Du dann auf der richtigen Plattform unterwegs bist und vielleicht noch Anzeigen schaltest, kannst Du sehr schnell auf Dich aufmerksam machen.

Hier ist jetzt die Zusammenstellung für die „big five“

Facebook

Facebook wird heute hauptsächlich als Informationsmedium genutzt. Man recherchiert, schließt sich Interessengruppen an und nimmt Kontakt zu Unternehmen auf. Oftmals funktioniert der Support über Facebook schneller als telefonisch oder per Email. Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor und bekommen Feedback über Bewertungen. Inzwischen kann man über Facebook auch Onlineverkäufe tätigen, allerdings wird dafür ein Webshop benötigt.
Für privaten Austausch wird Facebook immer weniger genutzt.

Wie stark ist die Nutzung in den unterschiedlichen Altersgruppen?

  • 14- bis 19jährige: 61%
  • 20- bis 29jährige: 89%
  • 30- bis 39jährige: 16%
  • 40- bis 49jährige: 12%
  • 50-bis 59jährige: 20%
  • ab 60 Jahren. 70%

März 2019 Deutschland:

  • 32 Millionen Facebook Nutzer pro Monat (29 Million Mobile)
  • 23 Millionen tägliche Facebook Nutzer (22 Millionen Mobile!)
  • 91% Mobile Facebook Nutzer in Deutschland (29 von 32 Millionen)

Instagram

Instagram ist sehr stark auf die Optik und Bildsprache fokussiert. Es wird zur Recherche und zur Unterhaltung genutzt. Menschen, Produkte und Unternehmen können sich präsentieren. Aktuell gibt es noch keine In-App Kauffunktion, der Kunde wird noch auf die Unternehmenswebseite weitergeleitet. Man kann über Direktnachrichten in Kontakt treten.

Nutzerzahlen:

  • 90 Prozent der Instagram-Nutzer sind jünger als 35.
  • Auf Instagram werden jeden Tag 3,5 Milliarden Likes vergeben, an einem durchschnittlichen Tag werden 95 Millionen Posts geteilt (Stand Juni 2016, die Zahl ist wahrscheinlich heute noch höher).
  • Die Instagram Nutzung hat sich zwischen 2016 und 2018 verdoppelt.
  • 63 Prozent der Instagram Nutzer verwenden die App täglich.

Pinterest

Pinterest wird hauptsächlich zur Recherche genutzt: ich suche Inspiration, Reisetipps, Dekotipps, etc. Und Unternehmen können diese Inspiration bieten. Auch hier gibt es eine Shopping- Funktion.
Ähnlich wie bei Instagram wird man auf die Unternehmensseite weitergeleitet.

Für Pinterest gibt es keine speziellen und genauen Zahlen, das Unternehmen hält sich sehr bedeckt.

Wer nutzt es?

  • Hauptnutzer sind Millennials und Frauen von 30 bis 49, aber 40% der Neuanmeldungen sind männlich.
  • Die Nutzer sind global, gebildet, haben einen überdurchschnittlichen Verdienst und leben in der Vorstadt.
  • Täglich werden 2 Mio Pins geteilt, die Hauptnutzung ist mobil zur Planung und Suche.
  • 2/3 aller Pins repräsentieren Unternehmen und Marken, genutzt wird Pinterest auch zum Shoppen.

Youtube

Videos werden genutzt zur Recherche, Wissenserweiterung, Unterhaltung. Du kannst Deine Leistung zeigen, Dich vorstellen. Kurse geben, Geschichten erzählen.
Inzwischen gibt es viele Menschen, die mit YouTube Geld verdienen, allerdings ist die Monetarisierung heute deutlich schwieriger als in der Anfangszeit.

Daten, Zahlen, Fakten:

  • mit 1,9 Milliarden Nutzern ist es die zweitbeliebteste Social Media Plattform.
  • acht von zehn der 18-49-Jährigen sehen sich Videos auf YouTube an
  • die zweitgrößte Suchmaschine weltweit 
  • die am dritthäufigsten besuchte Seite nach Google und Facebook.
  • Upload/Minute 400 Stunden Videomaterial 
  • Jeden Tag mehr als 1 Milliarde Stunden Views (mehr als auf Netflix und Facebook zusammen)
  • 70% der Views stammt von mobilen Geräten

Twitter

Twitter wird in allen Bereichen des täglichen Lebens benutzt, um schnell Informationen weiterzugeben: die DB hat eine Seite zur Störungsmeldung, Politiker präsentieren sich persönlich und aktuell. Seit es bei Twitter auch den Bilderupload gibt, hat sich auch das Nutzerverhalten und die Nutzerschicht verändert. Dennoch ist Twitter kurz, schnell und direkt.

Nutzerinformation:

Auch für Twitter gibt es keine verlässlichen Zahlen.
Laut einer ARD/ZDF-Onlinestudie gibt es 2,5 Millionen wöchentlich und 0,6 Millionen täglich aktive Twitter-Nutzer in Deutschland.

Zusammenfassung

Du hast jetzt alle wichtigen Informationen über die „big five“ Social Media Kanäle zusammen.

Anhand dieser Informationen kannst Du herausfiltern, ob und wie sich ein Social Media Kanal für Dich lohnt.
Grundsätzlich empfehle ich, eine Facebook Seite anzulegen. Dort informierst du über Basics, Öffnungszeiten, Sortiment, Leistungen.
Das ergänzt Du mit ein bis zwei weiteren Social Media Kanälen.
Möchtest Du informieren? Dann bist Du bei Twitter richtig. Eventuell machst Du auch ein informatives Video und stellst es bei YouTube ein.
Willst Du etwas zeigen? Dann wählst du Instagram und vielleicht Pinterest.
Du willst direkt Verkaufen? Dann ergänze mit Instagram und Pinterest.

Wie kannst Du jetzt daraus eine Strategie entwickeln?
Diese Frage beantworte ich Dir in dem Artikel “Wie finde ich wirksame Social Media Strategien?”.

Social Media Kanäle Strategien Symbolbild

Du brauchst Unterstützung? Auch bei der Einrichtung der Social Media Kanäle helfe ich Dir sehr gerne, damit Dein Start herausragend wird! Melde Dich einfach bei mir.

Facebook wird zum Seniorentreff – neue Studie

Offizielle Facebook Nutzerzahlen Deutschland – allfacebook.de

https://www.brandwatch.com/de/blog/instagram-statistiken/

https://blog.hootsuite.com/de/pinterest-statistiken/

https://www.brandwatch.com/de/blog/statistiken-youtube/

Zeit für den nächsten Schritt

2019 war für mich ein sehr bewegendes Jahr, beruflich und auch privat. Ich habe einige wichtige Dinge zu Ende gebracht und große Entscheidungen getroffen. Eine davon ist, mich und mein Business neu aufzustellen.

Alles neu? Mein verbessertes Angebot für Dich!

Seit 2013 bin ich jetzt als Solopreneur unterwegs. Ich habe mit vielen Kunden und an tollen und spannenden Projekten gearbeitet. Dabei konnte ich unendlich viele neue Erfahrungen sammeln. Ich habe an interessanten Seminaren und Trainings teilgenommen. Bei Google habe ich die Grundlagen des Online Marketings gelernt und mich kontinuierlich weiterentwickelt. 2018 habe ich sehr erfolgreich die Weiterbildung zum Design Manager abgeschlossen. Das alles mit dem Ziel, mich beruflich immer weiterzubewegen. Ich will mein Angebot mit der Nachfrage des Marktes und meinen persönlichen Zielen abstimmen.

Die Welt verändert sich, das ist nichts neues. Und wir verändern uns mit. Das Internet, die Onlinewelt, Social Media. Das sind alles Bereiche, mit denen ich beruflich und privat sehr viel zu tun habe. Unternehmen und Unternehmer müssen sich dem veränderten Markt stellen.
Heute funktioniert sehr vieles über das Visuelle. Bilder und Grafiken bestimmen die Kommunikation. Aber gerade die visuelle Kommunikation ist eine Disziplin, mit der sich viele schwer tun. Sehr stark sieht man das am Einzelhandel: was Jahrzehnte richtig war, kann heute ganz falsch sein.

Als Experte aus dem visuellen Bereich helfe ich Dir dabei, auf dem Markt sichtbarer zu werden und es zu bleiben.
Dabei ist bei mir das Machbare immer an erster Stelle. Was nützt Dir die beste Beratung und Strategie, wenn Du diese nicht umsetzen kannst. Daher gebe ich Dir die richtigen Strategien an die Hand. Meine Unterstützung richtet sich nach Deinem Bedarf: Hilfe zur Selbsthilfe oder gesamtes Management. Wir finden gemeinsam den richtigen Weg.

Mehr Fokus auf persönliche Beratung

Wenn Du Dir meine Webseite anschaust und die Artikel und Seiten liest, wird Dir schnell auffallen, ich lege den Fokus vermehrt auf die Beratung. Ich habe in den letzten Jahren in meinem Business so viele Unternehmen sterben sehen und oftmals wäre das vielleicht durch eine neue Kommunikation mit den Kunden zu vermeiden gewesen. Ich berate Dich über Deine Möglichkeiten, persönlich und individuell.

Ich verspreche Dir keine Umsatzsteigerung von x% oder xx neue Kunden in einer Woche. Das ist unseriös und unrealistisch.
Aber ich verspreche Dir mehr Sichtbarkeit und mehr Aufmerksamkeit.
Natürlich kann ich keine Garantie geben, aber nichts ist schlimmer als es nicht zu versuchen. Und was ist der Preis dafür?

Viel Arbeit, versprochen!

Remote Business

Zu dem erweiterten Angebot gehört, dass es größtenteils „Remote“ funktioniert. Wir tauschen uns über Telefon, Chat, Videochat und Email aus. Dadurch kann ich Dich überall beraten, zeit- und ortsunabhängig, flexibel, individuell. Das erspart Dir und mir Reisekosten und einen unnötigen Aufwand. „Keep it simple“ ist die Devise. Natürlich komme ich auch vorbei, wenn es denn erforderlich ist!

Zur Beratung gehören für mich auch Schulungen und Trainings. Gerne komme ich zu Dir für Schulungen oder Vorträge, sei es in Deinem Unternehmen oder in einer organisierten Location. Bei Interesse melde Dich bei mir und wir machen das möglich.
Du brauchst eine Guideline, ein Handbuch oder Trainingsunterlagen? Ich stelle Dir gerne etwas zusammen.

Das sind die Eckpfeiler meines neuen Business. In Planung für 2020 ist ein Videoblog und ein Podcast über das Thema Visual Marketing und Sichtbarkeit. Allerdings gibt es dafür noch keinen Termin. Wenn Du Dich dafür interessierst, abonniere am besten den Newsletter. Dann wirst Du auf jeden Fall darüber informiert:

Relaunch meiner Webseite

Im Zuge der Angebotsveränderung habe ich meine Webseite neu aufgesetzt.
Ganz bewusst habe ich es sehr schlicht gehalten: klare Farben, einfache Strukturen. Das Angebot für Dich als Kunde steht für mich im Vordergrund.

Es gibt kein Kontaktformular, da ich leider auf meinem privaten Blog (Hafenkino.blog) sehr schlechte Erfahrungen mit Spammails machen musste. Das kann ich aber bei Bedarf auch ändern. Du findest ein Kontaktformular wichtig? Lass es mich wissen, gerne in den Kommentaren.

In Kontakt kommen wir per Email, Telefon oder auch sehr gerne über Xing und LinkedIn. Nach wie vor bin ich beruflich nicht auf Facebook zu finden, vielleicht ändere ich das aber dieses Jahr auch noch.
Es bleibt spannend!

Sharing ist Caring: Startschuss für meinen Blog

Neu und auch für mich sehr aufregend ist der Launch meines Blogs.
Ab sofort werde ich alle 14 Tage in meinem Blog schreiben über Visual Marketing, Social Media, Online Management und allem was mit Visualität zu tun hat.

Mir ist schon immer Information sehr wichtig, nur wer gut informiert ist, kann richtig handeln. Wenn ich bei Kunden war, habe ich diese immer mitgenommen und erzählt was und vor allem warum ich etwas tue. Darüber waren und sind alle immer sehr dankbar.
Deshalb habe ich jetzt diesen Blog gestartet. Ich will mein Wissen gerne mit Dir teilen und mitteilen!

Das wird kein trockener Business-Blog, ich erkläre Zusammenhänge und Begriffe und zeige einfache und machbare Wege. Auf meine Art und in meiner Weise.
Du hast eine Frage oder ein bestimmtes Thema? Dann melde Dich gerne bei mir, ich freue mich über sehr viel Feedback, Aktion und Kommunikation!

So bleibst Du immer informiert: ein Newsletter für neue Artikel

Ein Blog lässt sich nicht so einfach abonnieren wie ein YouTube Kanal oder ein Instagram Profil.
Daher habe ich mich dafür entschieden, einen Newsletter einzurichten. Wenn Du Dich einschreibst, bekommst Du immer eine Information, wenn es einen neuen Artikel gibt. Ich verschicke keine zusätzlichen Werbe-Emails. Persönlich finde ich diese selbst immer sehr nervend. Daher verschone ich Dich damit!
Viel mehr freue ich mich, wenn Du meinen Blog besuchst, den Artikel liest und mir vor allem ein Feedback hinterlässt!

Die Blogartikel findest Du auf der Blogseite. Es gibt auch zum Relaunch schon ein paar Artikel. So kannst Du lesen, über was ich hier zukünftig schreiben werde.

Ready-steady-go!

Die Webseite ist online, der Blog ist mit den ersten Artikeln gefüllt. Ich erkläre unter Anderem die Begriffe Visual Marketing, Online Management und Social Media Strategien.
Viel Spaß beim Lesen! Du willst keinen Artikel mehr verpassen?
Dann schreibe Dich gleich für den Newsletter ein, viele spannende Themen warten auf dich.

Das sind dieVeränderungen.
Und was bleibt?

Sehr gerne arbeite ich immer noch klassisch als Visual Merchandiser. Was Visual Merchandising ist und wofür es gut ist, kannst du in dem Beitrag “Was ist unter Visual Merchandising zu verstehen” nachlesen. Über diese Buchungen freue ich mich sehr. Dieses Business ist meine Basis und die wird immer zu meinem Leben gehören!

Let’s make it beautiful!

Dieses Motto begleitet mich seit ich selbstständig bin – und es wird mich auch weiter begleiten. Mein Ziel ist es, die Welt ein wenig schöner zu machen. und schöne Dinge werden gesehen!