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Content ist King- mehr denn je!

Lockdown, die vierte Woche. Noch immer weiß keiner, wie lange das dauern wird.
Letzte Woche bekam ich einen verzweifelten Hilferuf von einem meiner Herzenskunden.
Eine kleine und exklusive Boutique, die unter der Schließung stark leidet. Die Inhaberin wollte unbedingt Social Media Content, aber bei der Umsetzung war sie sehr unsicher.

Social Media Content als Schaufenster

Der schnellste Weg jetzt zu handeln ist es, im Social Media Bereich aktiv zu werden und sich zu präsentieren. Social Media Kanäle werden zur Zeit stark genutzt, als Zeitvertreib und vor allem auch zur Inspiration. Und daraus kann jetzt Umsatz werden, ohne einen Onlineshop zu haben.

Doch nicht für jeden ist der Umgang mit Social Media einfach. Gerade wenn Du vielleicht nicht damit groß geworden ist, kann es Dich schon vor viele Herausforderungen stellen.
Und es ist ein gewisses Maß an Einfallsreichtum und Kreativität gefordert, um immer neue Inhalte zu zeigen.

Damit Du schnell Ideen findest, habe ich ein paar Fragen und Beispiele zusammen getragen. Damit kannst auch Du jetzt schnell erfolgreichen Social Media Content für Deine Kanäle erstellen! Auch wenn es so scheint, dieser Artikel ist nicht nur für Instagram. Diese Ideen kannst Du genauso für Facebook, Pinterest oder auch YouTube verwenden!

Es sind alles einfache und mit Hausmitteln auch gut zu produzierende Inhalte. Diese Ideen sind branchenneutral. Es ist fast egal, was Du machst oder wofür Du Deinen Content benötigst.

12 Fragen und zahlreiche Ideen

1.Wer bist Du?
Boutiquenbesitzer, Designer, Visual Merchandiser, Illustrator
Beispiele: Du in Deinem Umfeld, im Laden, im Büro, mit Deinem Material

2.Warum bist Du das?
Erkläre Deine Leidenschaft, Spaß am Verkauf, Spaß am Design, Spaß an der Mode
Beispiele: Du mit Deinen Arbeiten, zufriedenen Kunden

3.Was bietest Du im Besonderen?
Zeige besondere Stücke, Exklusivität, Spezialitäten oder Dein Angebot im einzelnen
Beispiele: Abschlussarbeiten, Einzelstücke, exklusive Marken

4.Was hebt Dich hervor?
Zeige Dein Alleinstellungsmerkmal und Deinen besonderen Service
Beispiele: Lieferservice, Schneiderservice, einzigartige Techniken

5.Wo arbeitest Du?
Zeige Deinen Laden, Dein Atelier, Dein Büro, Deine Pflanze
Beispiele: Führe durch Dein Atelier, Deinen Laden

6.Wie arbeitest Du?
Stelle Dein Team vor, zeige Deine Arbeitsweise
Beispiele: Wir für Dich, handwerkliche Beispiele

7.Woran arbeitest Du?
Zeige neue Ideen, die neue Kollektion, interessante Projekte
Skizzen, Arbeitspläne, Moodboards

8.Was hast Du schon gemacht?
Präsentiere Dein Portfolio
Beispiele: Referenzen, Projektarbeiten, Schaufenster

9.Was beschäftigt Dich?
Bitte keine Politik oder Religion!
Beispiele: Neue Ideen, neue Farben, neue Modelle, fremde Länder und Kulturen

10.Was gefällt Dir?
Zeige was Dir gefällt, was Du magst (Achte auf das Urheberrecht!)
Beispiele: Designer, Farben, Musik, Tageszeiten

11.Woher nimmst Du Deine Ideen?
Zeige das wann oder das wie
Beispiele: Natur, Städte, Umwelt, Events

12.Was inspiriert Dich?
Zeige Deine Vorbilder oder Deine Inspirationsquellen
Beispiele: Künstler, Landschaften, Designer

Du kannst sicher nicht alle Fragen beantworten oder für jede Frage eine Idee finden. Schließlich sollen die Fragen ein breites Spektrum abbilden. Aber mit Sicherheit kann Dich die eine oder andere Frage für die Erstellung deines Social Media Contents kreativ beflügeln, und das sollen sie ja erreichen!

Die Fragen und die Ideen scheinen sehr persönlich. Das ist auch so gewollt.
Gerade jetzt zählt Persönlichkeit und Authentizität. Die Menschen sehnen sich nach Individualität und nach Echtheit. Der Einfluss dieser Werte auf die Kundenbindung hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Die besondere Zeit, in der wir im Moment leben, wird unser Verhalten und unsere Gesellschaft noch sehr viel näher an diese Werte bringen.

Betrachte doch mal anhand dieser Fragen die Accounts, die Du so kennst und die Dich inspirieren. Du wirst feststellen, interessante und gute Accounts werden Dir Antworten auf die Fragen geben!

Wichtige Tipps für die Produktion

Für Fotos

Achte auf den Bildausschnitt und die Belichtung. Zur Not hole Dir eine Lampe dazu, um das Licht zu verbessern.

Bleibe Deinem Stil treu. Wechsle nicht ständig zwischen unterschiedlichen Stilen, zum Beispiel Naturaufnahmen und dann wieder schwarz-weiß Bilder.

Versuche, eine einheitliche Stimmung zu erreichen. Schaue Dir die vorherigen Bilder an. Passt das? Oder wiederholst Du Dich vielleicht? Vielleicht willst Du Dich aber auch wiederholen?

Lasse Dich von anderen inspirieren. Wie präsentieren sich Deine Mitbewerber? Was ist gut daran und was geht nicht.

Für Videos

Präsentation

Am besten ist, Du präsentierst vor der Kamera selbst. Das ist authentisch und sympathisch.
Das ist natürlich ein Punkt, der für viele Menschen zuerst ungewohnt und schwierig ist. Aber glaube mir, es wird besser. Du musst ein wenig üben.

Perfekt ist es, wenn Du ein Stativ hast. Wenn Du dir keines besorgen kannst, dann versuche Dein Phone oder Deine Kamera irgendwo zu positionieren, damit Du Deine Hände frei hast.
Das sieht deutlich besser aus.

Wenn Du Dich versprichst, ist das nicht schlimm, das ist authentisch!
Vielleicht hast Du die Möglichkeit, jemanden dabei zu haben. Es ist einfacher, zu einer Person zu sprechen als zu einer Kamera.

Social Media Content Produktion

Rundgang oder ähnliches

Wenn Du einen Rundgang oder etwas ähnliches planst, achte darauf, die Kamera oder das Phone möglichst ruhig zu halten. Keine schnellen Schwenks und keinen Zoom während der Aufnahme. Niemals.

Videolänge

Denk an die Länge der Instagram Videos und Stories.

  • Instagram Stories schneidest Du am besten in Stücke von unter einer Minute. Dann kannst Du diese nacheinander hochladen. Es gibt auch Apps dafür, aber bitte keine kostenlosen mit Wasserzeichen benutzen!
  • Videos im Feed dürfen maximal 60 Sekunden lang sein. Alternativ lädst Du längere Videos bei IGTV hoch und verlinkst sie auf Deinen Feed.

Die Informationen dazu findest Du in der Linkliste!

Egal was Du machst, achte auf Regelmäßigkeit und Authentizität.
Wenn Du mehr Infos für eine Strategie brauchst, dann lies Dir mal den Artikel: Wie finde ich wirksame Social Media Strategien durch. Darin beschreibe ich den Weg zu einer guten Strategie.

Format

Je nach Plattform brauchst Du ein unterschiedliches Format. Wenn Du YouTube Videos machst, filmst Du im Querformat. Für Instagram Stories geht nur hochkant, sonst ist es zu sehr abgeschnitten oder zu klein skaliert. Im Instagram Feed und IGTV gehen beide Formate.

Planung

Der Lockdown wird vermutlich noch mindestens bis Anfang Mai dauern. Selbst wenn es vorher schon eine Lockerung geben wird, so wird diese partiell sein. Ich vermute, das Leben wird erst langsam wieder Fahrt aufnehmen. Du kannst also deinen Social Media Content gut planen bis Mai vorplanen.

Mache Dir einen Content Kalender. In meinem Artikel “Der Content Kalender – eine kinderleichte Anleitung” erkläre ich Dir, wie Du schnell einen Content Kalender erstellen kannst. Wenn Du kannst, versuche mit Deinem Content eine Geschichte zu erzählen. Dadurch machst Du Deine Besucher neugierig und sie kommen wieder oder folgen Dir.

Zwei Beispiele dafür:
Du bist Illustrator? Du kannst damit anfangen zu erzählen, wer Du bist und was Du machst. Dann, warum Du das machst. Das nächste Mal zeigst Du Deine Arbeiten. Dann Deine Inspiration. Dann neue Ideen. Und so weiter.

Oder wenn Du einen Laden hast:
Stell Dich vor. Erkläre Dein Angebot. Zeige Details. Gib Stylingtipps. Zeige neue Artikel. Gib Geschenkideen. Zeige Dein Lieblingsteil. Zeige den Laden / das Lager. Dann wieder Artikel. Als nächstes, erkläre Deinen besonderen Service.

Denke daran, die Möglichkeiten gut auszunutzen. Wenn Du nicht gerne Videos machst, dann arbeite mehr mit Bildern. Nutze bei Instagram die Story und den Feed. Und denke an die Verbindung von Facebook und Instagram.

Produktion von Social Media Content

Visual Experte Instagram

Trau Dich und fange an, Du hast nichts zu verlieren. Du kannst nur gewinnen: Erfahrung, Spaß und vor allem Aufmerksamkeit und Kunden.
Nicht Perfektionismus, sondern Professionalität ist bei der Produktion von Social Media Content wichtig. Achte auf die Liebe zum Detail, Deine Präsentation wird direkt mit Dir und Deiner Arbeit verbunden.

Am besten, Du produzierst vor. Nimm Dir zwar nicht zu viel auf einmal vor, aber von Post zu Post zu arbeiten ist nicht effektiv. Und wenn Du einen Lauf hast, nutze ihn.
Vielleicht kannst Du wochenweise vorproduzieren? Und denke an die Bearbeitung, auch dafür brauchst Du noch Zeit!

Wenn Du Dir die Technik nicht zutraust, dann hole Dir Hilfe. Bestimmt kennst Du jemanden, der sich mit den Tools auskennt. Bitte ruhig um Unterstützung. Ich kann Dir natürlich auch sehr gerne helfen!

Ein besonderer Tipp von mir: Sei positiv und freue Dich über Deine Produktivität! Deine Besucher merken das und honorieren es. Kleine Fehler werden da auch schnell verziehen!
Du wirst sehen, nichts motiviert mehr als positive Reaktionen auf Deine Arbeit.

Wenn Du Fragen dazu hast oder Tipps brauchst, melde Dich auf jeden Fall bei mir! Ich freue mich, wenn ich gerade in dieser Zeit helfen kann. Natürlich helfe auch ich gerne bei der Social Media Content Produktion, melde Dich auch hierfür sehr gerne!

So wie bei meiner Kundin

Zur Erinnerung, es ist eine kleine Boutique mit hochpreisiger und exklusiver Ware.
Zusammen konnten wir ein paar schöne Aufnahmen für ihren Instagram Account erstellen. Natürlich haben wir dabei alle Sicherheitsvorschriften eingehalten.
Wir haben die ersten Videos noch zusammen hochgeladen, sie hat einen Post dazu erstellt und eine kleine Werbung geschaltet.
Schon am Abend hatte sie zwei Artikel aus den Videos verkauft.
So einfach kann es sein!

Linkliste

https://business.instagram.com/getting-started?locale=de_DE

https://www.facebook.com/help/instagram/225190788256708?helpref=related

https://www.facebook.com/help/instagram/1038071743007909?helpref=hc_fnav

https://www.seokratie.de/visual-storytelling/

https://www.angelika-guec.de/gute-bildsprache

Tools (KEINE BEZAHLTE WERBUNG, nur Tipps)

https://www.adobe.com/de/products/premiere-rush.html

https://vsco.co/

Wie die Social Media Week Dir mehr Kunden bringt

Vom 26. bis 28.02. war wieder die Social Media Week in Hamburg. Während der Social Media Week finden in unterschiedlichen Städten weltweit zur gleichen Zeit Konferenzen und Workshops im Bereich Social Media zum einem übergeordneten Thema statt. In Deutschland ist Hamburg der Gastgeber. Das Thema 2020 war „human.X“ – Mehr Mensch, mehr Relevanz, mehr Erlebnis – das Marketing der Zukunft

Für mich war es die erste SMWHH, die letzten Jahre konnte ich mich nicht freiplanen.
Das Motto der Konferenz ist genau mein Thema, daher habe ich mich sehr auf diese Veranstaltung gefreut. Ich konnte mich kaum zwischen den vielen interessanten Workshops, Masterclasses und Vorträgen entscheiden!
Es gab für das Thema drei Aspekte:

Privacy Matters -Sicherheit und Freiheit im Social Media ohne Zweckentfremdung der Daten
Attention Revolution – Achtung vor der Zeit und Aufmerksamkeit der Menschen
Empathy Economics – engere Beziehung zu Zielgruppen durch Verständnis und Erfahrung

Diese Aspekte wurden von vielen unterschiedlichen Seiten und in Bezug auf viele Plattformen und Nutzererfahrungen beleuchtet.

Mir sind in den drei vollgepackten Tagen bei allen Vorträgen drei ganz bestimmte Punkte aufgefallen, die sich immer wieder wiederholt haben.
Interessanterweise war es dabei egal, ob der Workshop oder Vortrag um Videos, Instagram oder was auch immer ging. Wenn Du diese drei Punkte beachtest, wirst Du nicht nur Deine Kunden besser erreichen sondern auch mehr Kunden.

3 Punkte für die Zukunft

Diese drei Punkte habe ich für Dich zusammengestellt und vor allem aufbereitet, sie sind für das Marketing der Zukunft essentiell. Nur wenn Du das Marketing der Zeit anpasst, kannst Du mehr Kunden gewinnen.

1. Der Nutzer, Kunde, User im Mittelpunkt

Diesen Punkt habe ich ganz bewußt auch als ersten Punkt geschrieben. Dein Marketing und Deine Arbeit hat nur eines im Fokus: Deinen Kunden. Weder mehr Umsatz noch mehr Reichweite steht an erster Stelle. Denn das sind Ziele, die Du nur erreichen kannst, wenn Du weißt, für wen Du arbeitest. Dein Kunde hat alle Möglichkeiten der Welt. Er wird sich für das Angebot entscheiden, welches ihn anspricht. Es geht nicht mehr darum, dem Kunden zu sagen, was du besser machst als alle anderen. Dein Kunde will wissen, was Du speziell für ihn perfekt machst.

Kenne Deinen Kunden

Das ist eigentlich die Grundlage jedes Business: wer ist meine Zielgruppe? Dabei ist es sehr wichtig, zwischen dem Wunschkunden und dem tatsächlichen Kunden zu unterscheiden. Manchmal gibt es da einen großen Unterschied. Wie kannst Du jetzt Deinen Kunden herausfinden? Das ist von Deinem Unternehmen abhängig: wenn Du ein Ladengeschäft hast, ist es einfach, Du hast Deine Kunden vor Dir. Hast Du einen Onlineshop, brauchst Du Kundendaten. Entweder Durch Analyse-Tools oder auch durch das Anlegen einer Kundendatenbank.

Biete ihm, was er sucht

Biete das richtige Angebot für Deinen Kunden: Lösungen, Entertainment, Information. Das kannst Du nur, wenn Du wie unter Punkt eins angesprochen, Deinen Kunden auch kennst. Wenn Dein Kunde oder Nutzer Informationen will, dann richte Dein Angebot entsprechend aus. Wie kannst Du herausfinden, was Dein Kunde oder Nutzer will? Am besten, In dem Du die Handlungen Deiner Kunden auswertest. Du kannst auch Umfragen erstellen oder mit Deinen Kunden reden.Wenn Du ein großes Budget hast, dann kannst Du auch eine Marktforschung in Auftrag geben.

Beobachte und passe an

Es ist wichtig, immer dran zu bleiben. Beobachte, was Deinen Kunden gefällt und nehme Anpassungen vor, wenn sich etwas verändert. Finde die richtige Balance zwischen „das bin ich“ und „das habe ich für Dich“.

Und da kommen wir zu dem zweiten und genauso wichtigen Punkt:

2. Authentizität

Es ist schade, daß Authentizität heute ein wenig wie ein Buzzword klingt. Im Grunde ist es ein sehr schönes Wort. Authentizität leitet sich ab von dem griechischen „authenticos“, „autos“ heißt „selbst“ und „ontos“ bedeutet „sein“. Das Thema Authentizität ist nach dem Kunden im Zentrum für mich das zweitwichtigste Thema der SMWHH gewesen. Es ist einfach: der Markt ist übersättigt, man entscheidet sich nicht wegen dem besten Angebot sondern wegen dem für sich sympathischsten.

Wenn Du in einer fremden Stadt auf der Suche nach einem Kaffee bist, dann schaust Du sicher auch bei Google Maps und checkst die Angebote. Danach der Abgleich mit Instagram oder Facebook. Du entscheidest Dich vermutlich für das mit dem für Dich schönsten Angebot. Und kennst Du das: vor Ort sieht es ganz anders aus…Du bist enttäuscht. Diese Enttäuschung ersteht Durch fehlende Authentizität. Und wenn Du authentisch bist, verzeiht Dir dein Gegenüber auch Fehler.

Vertrauen durch Authentizität

Wer bist Du?

Diese Frage klingt doch einfach zu beantworten, oder? Ich verspreche Dir, wenn Du Dich damit auseinander setzt, wirst Du Dich wundern wie schwer die Beantwortung ist. Je einfacher es Dir fällt, um so besser ist es für Dich, dann hast Du Deine Hausaufgaben gut gemacht.

Was willst Du?

Eine essentielle Frage, mache Dir Deine Wünsche und Vorstellungen klar. Ich zum Beispiel möchte auf jeden Fall als Solopreneur arbeiten. Ich möchte mein Wissen und mein Können an andere weitergeben und diesen dabei helfen, zu wachsen. Natürlich ist das jetzt nur eine knappe Zusammenfassung, das geht deutlich ausführlicher. Oftmals kann man sich dafür auch Unterstützung holen, es gibt dafür viel Literatur und viele Seminare. Bitte achte auf die Qualität und Referenzen! Mit dieser Antwort stellst Du die Weichen für den nächsten Punkt:

Kenne Deine Position

Wo stehst Du und wo willst Du hin? Die Positionsfrage ist nicht in zwei Sätzen abgehandelt und vor allem für jeden Unternehmer und in jeder Branche unterschiedlich. Für Deine Positionierung brauchst Du die Definition Deines Kunden / Nutzers und eine Definition Deines Angebotes. Ein konkretes Beispiel ist vielleicht im Schmuck-Einzelhandel Christ im Vergleich zu Bijou Brigitte. Oder Pelikan Füller und Lamy Füller. Beschäftige Dich mit Dir und Deinem Business! Nur dann kannst Du Deinen Kunden glücklich machen.

3. Kontinuität

Last but not least ist kein Business und kein Marketing effizient, wenn es nicht kontinuierlich betrieben wird. Du kannst nicht einmal etwas machen und Dich darauf ausruhen. Gerade Social Media ist schnelllebig und was heute Trend ist, ist morgen verschwunden. Wenn Du mehr Kunden willst, musst Du immer am Ball bleiben.

Mache einen Plan

Egal in welchem Bereich: Marketing, Content, Einsatzplanung,… Arbeite nicht drauf los sondern plane. Wie genau oder wie kleinteilig, ist erst mal egal. Ein Plan bringt Kontinuität: Du siehst, wann Du was machen musst.

Kontrolliere Deine Wirkung

Um zu kontrollieren, musst du skalierbare Kennzahlen haben. Der Fachausdruck dafür ist “KPI”.
Was ist KPI und was sind KPIs? Ich habe eine Zeit in der Logistik gearbeitet. Dort wurde ich schnell mit dem Begriff KPI vertraut gemacht.

Im kreativen Bereich sind Kennzahlen nicht ganz so präsent. KPI steht für Key Performance Indicator. Es sind Kennzahlen, mit denen die Leistung von Aktivitäten in Unternehmen ermittelt werden kann. Je nach Unternehmen oder Fragestellung sind das natürlich unterschiedliche Zahlen. Wichtig ist es dabei herauszufinden, welches die KPIs sind, die weiterbringen.

Das Gegenteil von KPIs sind Vanity Metrics: KPIs, die vorscheinlich gute Zahlen sind, letztendlich aber keine Aussage über die Qualität machen. Ein Beispiel dazu: Du hast einen Online Shop. Du hast 10.000 registrierte Kunden. Das klingt nach einer messbaren Zahl und man könnte diese gut als KPI benutzen. Aber von diesen Kunden haben nur 100 auch etwas gekauft. Daher sind die registrierten Kunden nicht relevant, das sind Vanity Metrics.

Für eine echte Qualitätsaussage sind die aktiven Käufer die wichtige Zahl und das Ziel wird sein, diese zukünftig zu erhöhen. Darauf wird sich Deine Marketing- Strategie aufbauen.
Also finde die aussagekräftigen KPIs, messe Dich daran und verbessere Dich. Durch diese Verbesserung kommen dann auch mehr Kunden.

KPI

Bleibe informiert!

Der Spruch „Handel ist Wandel“ ist ein gängiges Sprichwort und bezieht sich nicht nur auf den Handel als Branche. Gerade in unserer globalen Welt sind die Trends sehr schnelllebig und die Technik von heute morgen schon überholt. Daher ist es wichtig, „am Puls der Zeit“ zu bleiben und sich zu informieren. Nur so kannst Du Deinen Kunden stets bieten, was sie suchen. Und das bringt Dir mehr Kunden.

Ist das jetzt neues Wissen?

Grundsätzlich sind das alles alte und klassische Marketing- Regeln. Jedoch haben sich die Prioritäten stark verschoben und der Kunde oder Nutzer ist deutlich in den Vordergrund gerutscht.

die richtige Zielgruppe für mehr Kunden zu finden

Früher war Marketing mehr „Ich bin toll und habe das im Angebot“, heute funktioniert das bei den Kunden nicht mehr. Immer mehr Kunden wollen ein „Du brauchst das? Bei mir bekommst Du alles und noch viel mehr speziell für Dich!“ Du musst Dir immer wieder klar machen, Dein Angebot ist austauschbar. Als Einzelhändler ist das besonders schnell passiert: das Smartphone in die Hand, one click und morgen geliefert. Was können aber Amazon & Co für den Kunden nicht bieten?

Die Veränderung im Kundenverhalten geht Hand in Hand mit der veränderten Customer Journey. Über die veränderte Customer Journey wird es auch noch einen extra Artikel geben. Wenn Du diesen nicht verpassen möchtest, trage Dich direkt in den Newsletter ein!
Durch den globalen Markt und die niedrige Einstiegsschwelle dank der Technik haben wir heute als Kunde oder Consumer eine unendlich große Vielfalt an Möglichkeiten.

Interessanterweise ist eine Folge davon die steigende Zahl von Kundenkarten. Kundenkarten sind eine Art der Kundenbindung und sollen Dich mit speziellen Angeboten dazu bringen, Dich wieder für den Laden zu entscheiden. Leider fehlt bei dem Konzept Kundenkarte die emotionale Komponente. Wenn der Laden mir nicht sympathisch ist, werde ich nicht wieder hingehen.
Und genauso ticken die meisten Kunden.

Es ist jetzt Deine Aufgabe, hier herauszustechen und Dich sichtbar zu machen. Die drei Punkte helfen Dir dabei, den richtigen Weg zu mehr Kunden einzuschlagen.
Das Werkzeug für die Umsetzung der Punkte ist Visual Marketing. Was das genau heißt und bedeutet, kannst Du in meinem Artikel „Was ist Visual Marketing oder visuelles Marketing“ nachlesen.

Recap SMWHH und mein Fazit

Für mich war es eine wirklich sehr interessante Veranstaltung, ich hatte mir die Tage vollgepackt mit Workshops und zwischendurch noch ein paar Vorträge gequetscht. Es war echt spannend und ich habe viel Input bekommen!
Wenn es Dich interessiert, kannst Du auf dem YouTube Kanal der Social Media Week (https://www.youtube.com/user/SMWhamburg/videos) in die Aufzeichnungen der Livestreams einiger Vorträge schauen. Es sind da spannende Themen dabei. In den nächsten Wochen werden sicher noch weitere Aufzeichnungen folgen.
Auch von den Veranstaltungen der letzten Jahre findest Du dort Videos.

Die Organisation der Veranstaltung war echt gut, alles hat ziemlich reibungslos funktioniert. Die Veranstaltungsorte liegen nah beieinander und das ganze direkt beim Bahnhof Altona.

Um an Workshops und Masterclasses teilzunehmen brauchst Du den premium Pass. Damit bekommst Du auch Getränke und gesponsorte Snacks. Ansonsten gibt es genug in der Umgebung, um etwas zu essen. Die Frage ist nur, ob Dein Programm Dir dafür Zeit lässt. Bei mir war es alles eng getaktet.

Einen Negativpunkt habe ich leider doch, dieser fällt auch in die Kategorie “Authentizität”: es gab für den Kaffee in der Premium Lounge Plastikbecher oder “To Go” Becher. Das hätte auch gerne etwas aus Recyclingmaterial sein können. In den 3 Tagen ist da sicher sehr viel Müll zusammengekommen, das ist nicht nachhaltig und authentisch.
Als Tip: nimm Dir einen Becher mit, das spart Müll.

Ich hoffe sehr, Dir hat unser Ausflug auf die #smwhh gefallen und Du hast jetzt eine Idee, wie Du zu mehr Kunden kommen kannst. Wenn Du Fragen dazu hast oder Unterstützung bei der Umsetzung brauchst, melde Dich einfach bei mir.
Ich freue mich sehr über ein Feedback oder einen Kommentar!

Social Media Week

https://www.diepresse.com/5733475/marketing-authentizitat-ist-der-entscheidende-faktor

https://de.wikipedia.org/wiki/Positionierung_(Marketing)

https://de.wikipedia.org/wiki/Key_Performance_Indicator

https://www.tableau.com/de-de/learn/articles/vanity-metrics

Es ist doch ganz einfach, oder?

Klaus hat eine kleine aber feine Fahrradwerkstatt. Letztes Jahr konnte er seine Werkstatt vergrößern, im Hinterhaus einer Kaffeerösterei. Zwar hat er eine Webseite, aber im Zuge der Erweiterung hat er natürlich ganz vergessen, diese anzupassen.
Als Lisa neulich aus ihrem Lieblings-Coffeeshop kommt, muss sie entsetzt feststellen, ihr Fahrrad ist platt. Mitten in der Stadt. Was nun? Kurz online gesucht, es gibt hier in der Nähe eine Werkstatt „Klaus macht mobil“. Als sie dort ankommt, muss sie leider feststellen, dieser Laden ist umgezogen. So muss sie weitersuchen und findet weiter entfernt eine andere Werkstatt.

Wie hätte Klaus das vermeiden können? Mit Unterstützung von einem Online Manager.

Was ist Online Management?

In unserer heutigen digitalen Welt sind die Begriffe schwierig auseinanderzuhalten und vieles greift ineinander. Das macht es uns oftmals nicht einfach, den perfekten Service für unsere Bedürfnisse zu finden.

Daher starte ich am besten mit einer Definition:

Was bedeutet „Online“?

Ich fange an mit der grundsätzlichen Klärung des Begriffes „Online“, dafür gebe ich Dir mal die Definition aus dem Duden:

Bedeutungen (2) 
1. in direkter Verbindung mit der Datenverarbeitungsanlage arbeitend, direkt mit dieser gekoppelt

BEISPIEL
Computer online vernetzen

2. ans Datennetz, ans Internet angeschlossen; innerhalb des Datennetzes, des Internets

BEISPIELE

  • online sein
  • online gehen
  • online (über das Internet) kaufen


Okay, da Du diesen Blog online liest, übergehen wir mal den ersten Punkt und widmen uns gleich Punkt 2 der Definition und betrachten die Berührungspunkte:

  • online sein: im Jahr 2018 ist jeder Deutsche im Durchschnitt 196 Minuten am Tag online. Das sind mehr als 3 Stunden (2017 waren es noch 149 Minuten, das ist ein Zuwachs von über 30%) und es wird weiter steigen.
  • online gehen: 2018 gibt es in Deutschland 57 Millionen Smartphone Nutzer (3 Millionen mehr als 2017)
  • Online (über das Internet) kaufen: E-Commerce Umsatz 2018: 65,1 Milliarden Euro (+11,4 Prozent)

Das Internet ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken, dank Smartphone und Tablet immer und überall.

Warum ist eine Online Präsenz für Unternehmen heute wichtig?

„Meine Kunden kommen gerne zu mir, sie kommen auch immer wieder“.
Toll, wer das sagen kann. Aber muss ein Unternehmer nicht auch immer wieder neue Kundenkreise erschliessen?

Stell Dir vor, Du willst einen Laden eröffnen. Dafür benötigst Du eine Fläche. Nach welchen Kriterien suchst Du Dir diese Fläche? Du suchst dort, wo sich Deine potenziellen Kunden aufhalten. Ähnlich ist es mit Deiner Online Präsenz: Du musst dort zu finden sein, wo Deine Kunden sich aufhalten. Das Kundenverhalten hat sich verändert, wir verbringen immer mehr Zeit online. Wenn wir etwas suchen, fragen wir nicht mehr Freunde oder Familie – wir fragen Google, Alexa oder Siri. Man kann sich als Unternehmer dem Internet nicht mehr entziehen, ohne auf viele potenzielle Kunden und Kontakte zu verzichten.

Betrachte das ganze einmal aus Deiner persönlichen Sicht als Kunde. Sicher kaufst Du möglichst lokal und stationär – schliesslich ist das wichtig und nachhaltig. Dennoch gibt es mit Sicherheit auch bei Dir Momente, Waren oder Dienstleistungen, welche Du online kaufst. Wo hast Du zBsp Deinen letzten Urlaub gebucht? Unzählige Reisebüros haben in den letzten Jahren geschlossen – nur aufgrund des Online Angebotes. Wir können uns der Online Welt nicht entziehen, wir müssen diese bestmöglich nutzen.

Wie sieht eine perfekte Online Präsenz aus?

Diese Frage ist so kompliziert wie auch einfach zu beantworten: optimal auf das Unternehmen, das Produkt oder den Unternehmer abgestimmt.

Welche Möglichkeiten gibt es? Was muss ich dabei beachten?

  • Webseite
    Eine Webseite ist die Basis. 2019 sollte sich jeder eine Webseite leisten, der etwas anzubieten hat. Hier variiert die Range von einer einfachen Visitenkarte bis hin zur ausgefallenen oder exklusiven Webpräsenz.
  • Blog
    Ein Blog ist die perfekte Möglichkeit, sich und sein Angebot aktiv zu präsentieren. Hierbei zählt natürlich Aktualität und Engagement.
  • Google my Business
    ist ähnlich wie die Webseite ein Basic. Dazu noch völlig kostenlos und einfach einzurichten.
  • Social Media
    je nach Angebot benötigst Du unterschiedliche Kanäle. Nicht für jeden ist Pinterest interessant, Instagram spielt nach eigenen Regeln und Twitter spricht andere Personen an. Die Social Media Strategie muss gut durchdacht sein, um wichtige Ressourcen nicht zu verschwenden.
  • Online Shop
    bevor Du einen Online Shop eröffnest, musst Du das Potenzial genau einschätzen. Meiner Meinung nach benötigt nicht jeder Händler einen Online Shop. Allerdings solltest Du dennoch Online einen bestimmten und zu Dir passenden Service anbieten. Manchmal reicht auch nur eine persönliche Kontaktmöglichkeit aus.

In meinem Blog geht es natürlich viel um diese Themen. Wenn Du nichts verpassen möchtest, trage Dich für meinen Newsletter ein. Du erhältst nur Emails über neue Artikel, keine Werbung.

Was macht der Online Manager?

Online Management sorgt für das richtige Online Angebot für Dich und Deine Kunden: zur richtigen Zeit am richtigen Platz.

Der Online Manager analysiert Deine Online Präsenz, recherchiert die Mitbewerber und zeigt Dein Optimierungspotenzial.
Gemeinsam wird die richtige, individuelle Strategie entwickelt. Dein Online Manager bringt Dich sicher und vor allem ansprechend ins Netz.

Nach dem Launch kann eine Online Präsenz unter Umständen viel Arbeit bedeuten: Content erstellen, Aktualisierungen einspielen, Inhalt bereitstellen… Dein Online Manager unterstützt Dich Dich dabei und kann Dir auch Arbeit abnehmen.

Onlne Management Symbolbild b/w

Heißt das nicht Online Marketing Management?

Nein, ich habe ich das Wort ‚Marketing’ nicht vergessen. Zwischen Online Management und Online Marketing Management ist das ‚Marketing‘ der wichtige Unterschied.
Online Marketing ist eine Maßnahme im Marketing.

Der Online Marketing Manager erstellt Online Werbekampagnen, Adwords Anzeigen, Bannerwerbung. Er entwirft Email- oder Newsletterkampagnen, launcht Facebook Ads.

Das Online Management sorgt für Deine Präsenz, macht Dich sichtbar. Der Online Marketing Manager pusht diese Sichtbarkeit durch Werbemaßnahmen.

Und was ist mit Social Media?

Im Online Management entscheide ich mit Dir, welche Social Media Kanäle bespielt werden sollen und helfe Dir, die ersten Schritte zu gehen. Da Social Media jedoch ein intensives Feld mit eigenen Regeln ist, benötigst Du eine auf Dich abgestimmte Strategie. Nur dann kannst Du mit Social Media erfolgreich sein.

Wenn Du mehr über Social Media Strategien erfahren möchtest, dann kannst Du in meinem Artikel: Wie finde ich wirksame Social Media Strategien mehr darüber erfahren.

Also wie kann ich Dir mit Online Management jetzt konkret helfen?

Ich mache Dich sichtbar im Netz. Ich unterstützte Dich dabei, die richtigen Wege zu gehen und Deine Zeit und Energie sinnvoll zu investieren. Dabei nehme ich Dir Arbeit ab und gebe Dir die richtigen und entscheidenden Tipps und Hinweise.
Ich erstelle Dir Deine Webseite, natürlich auch mit Blick auf DSGVO, Bildrechte, SEO, etc. Es gibt rechtliche Vorgaben, die zwingend beachtet werden müssen.
Natürlich bin ich kein Jurist, ich kenne jedoch die entsprechenden Vorschriften und kann Dich unterstützen.
Je nach Anspruch bringe ich Dich auch mit den für dich richtigen Personen zusammen.

Du möchtest in die Online Welt eintauchen und für Deine Kunden dort sichtbar sein, wo diese sich aufhalten? Perfekt, gemeinsam finden wir den richtigen Weg für Dich und Dein Unternehmen!
Melde Dich gerne bei mir!

PS:

Als Klaus neulich im Coffeeshop seinen täglichen Cappuccino trinkt, hört er die Geschichte einer Kundin über eine missglückte Werkstattsuche. Er spricht sie direkt an und gibt ihr einen Gutschein über eine Inspektion als Entschuldigung. Direkt im Anschluss ändert er online Adresse und Öffnungszeiten. Um das zukünftig zu vermeiden, sucht er sich eine Unterstützung. Schließlich sind Fahrräder seine Kernkompetenz.

Linkliste:

https://www.duden.de/rechtschreibung/online

https://de.wikipedia.org/wiki/Online-Marketing

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1388/umfrage/taegliche-nutzung-des-internets-in-minuten/

https://www.handelsdaten.de/branchen/e-commerce-und-versandhandel

https://www.google.com/intl/de_de/business/

Einfache Tipps für den Einstieg

Wie findest Du die richtigen Social Media Strategien?

Gisela hat seit vielen Jahren ein kleine und exclusive Modeboutique: „Giselas Modeboutique“. Sie hat handverlesene Teile von exklusiven Marken im Angebot. „Du brauchst ein Instagram-Profil“, „Instagram Marketing ist heutzutage unerlässlich“. Okay, also meldet sich Gisela bei Instagram an und legt für ihre kleine Boutique einen Instagram Account an. Sie macht erst mal ein paar Bilder mit ihrem Smartphone und lädt diese hoch. Ganz aufgeregt wartet sie… aber irgendwie kommt keine Rückmeldung, kein Like und ihre Follower sind bisher nur ihre Freundinnen. „Entweder ich mache etwas falsch oder Instagram funktioniert nicht für mich…“

Wo liegt der Fehler? Das klären wir in diesem Artikel.

Was ist Social Media?

„Social Media“ – wahrscheinlich das am inflationärsten verwendete Wort der letzten Jahre im Marketing.

Wenn Du meinem Blog schon folgst, weißt Du mit Sicherheit: ich mag Definitionen. Hier ist eine ziemlich interessante Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon:

„Soziale Medien (Social Media) dienen der – häufig profilbasierten – Vernetzung von Benutzern und deren Kommunikation und Kooperation über das Internet. Das Web 2.0, das Mitmachweb, ist wesentlich durch sie bestimmt.“

Ja, das klingt jetzt ziemlich eckig. Jedoch ist in dieser Definition das wichtigste Wort enthalten: Kommunikation. Social Media bedeutet ganz klar Kommunikation: ich kommuniziere mit anderen Menschen. Kommunikation kommt nur zustande, wenn ein Interesse besteht. Dieses Interesse gilt es zu wecken und zu erhalten.
Das besondere dabei ist der „social“ Aspekt: man spricht miteinander, Emotionen sind in den sozialen Medien direkter und offener. Kommunikation ist keine Einbahnstraße.

Es ist wichtig, die richtige Social Media Strategie zu finden. Sonst investierst Du viel Zeit und Energie ohne Effekt.

Wie funktioniert Social Media?

Grundsätzlich funktioniert Social Media

  • online. Vorzugsweise am Smartphone, manche Kanäle auch am Desktop.
  • schnell. Keinen interessiert, was vor einem Monat war.
  • direkt. Das Feedback kommt direkt und ungefiltert

Social Media ist authentisch. Du kannst mit Deinen Kunden in Kontakt treten und kommunizieren.
Das ist auch die erste Regel im Social Media: reagiere auf Ansprache, unterhalte Dich mit Deinen Nutzern.

Warum brauchst Du Social Media?

Weil es heute nicht mehr ohne geht.
Und warum ist das so?

Das Angebot für die Kunden ist so vielfältig, die Kunden müssen nicht mehr zu Dir kommen.
Also zeigst Du Dich dort, wo Deine Kunden sich aufhalten.
Dabei ist natürlich wichtig zu wissen, wo das ist. Ein Beispiel aus dem klassischen Marketing: in der „Zeit“ werben andere Unternehmen als in der „Bild“.

Du kannst Social Media nutzen, um Dich und Dein Angebot zu präsentieren und Kundenbeziehungen aufzubauen.

Social Media Strategien entwickeln

Wie nutzt Du Social Media am wirkungsvollsten?

Am wirksamsten ist es, wenn Du Dir passende Social Media Strategien überlegst. Wie das geht? Tauchen wir jetzt mal etwas in die Tiefe:

Zuerst musst Du überlegen, welchen Social Media Kanal Du brauchst. Dafür musst Du Deine Zielgruppe kennen und wissen, wo diese sich aufhält.

Die Basics

Zuerst gilt es drei Eckdaten zu definieren

  1. Kundenprofil: wer sind Deine aktuellen Kunden, wen sprichst Du an?
  2. Wunschkunde: wen möchtest Du gerne ansprechen?
  3. Ziel: was willst Du mit Social Media erreichen?

Die Beantwortung dieser Fragen hilft bei der Auswahl des richtigen Kanals bzw. der Kanäle. Denn vermutlich wirst Du nicht nur einen Kanal bespielen.

Jetzt geht es um die Schärfung.

Dazu empfehle ich immer eine Mitbewerber-Recherche

  • Was machen Deine direkten Mitbewerber?
  • Wie präsentiert sich Dein Lieblingskunde / Dein Vorbild?
  • Welche Kanäle werden wie von ihnen bespielt?

Erst wenn Du diese Fragen recherchiert hast, kannst Du die passenden Kanäle auswählen.
Dafür musst Du mehr über die Nutzer der Social Media Kanäle erfahren.

Nutzergruppen der Social Media Kanäle

Die verschiedenen Social Media Kanäle haben unterschiedliche Nutzergruppen. Fokussiere Dich am Anfang auf die 5 wichtigsten und entscheide Dich für die passende Plattform.

  • Facebook: 89% der 20-29jährigen nutzt Facebook. Hauptsächlich zu Informationszwecken und Interessenaustausch.
  • Instagram: 90% der Nutzer sind unter 35, 63% nutzen Instagram täglich, bildlastig
  • Pinterest: 30-49 Jahre, Hauptnutzung zur Planung, Suche und Inspiration
  • Youtube: zweitgrößte Suchmaschine der Welt , Videoplattform
  • Twitter: 2,5 Mio wöchentliche Nutzer. Textlastig

Genaue Zahlen zur Nutzung (Stand 2019) findest Du in diesem Artikel: Die 5 wichtigsten Social Media Kanäle und ihre Nutzer.

Jetzt stimmst Du Deine Kunden und Dein Angebot auf die passenden Kanäle ab.

Das war die Pflicht – beginnen wir mit der Kür!

„content content content“

Meine persönliche Haltung dazu ist: less is more, Qualität vor Quantität!
Sehr wichtig ist: Du musst immer auf dem Laufenden bleiben. Gerade in der schnelllebigen Onlinewelt ändern sich Regeln und Gegebenheiten sehr schnell. Höre auf Deine Kunden und agiere mit ihnen.

Social Media ist Arbeit, das will ich nicht verschweigen oder schönreden. Jedoch das tolle dabei ist: Du bekommst schnell einen ROI (Return of Investment) durch schnelles und direktes Feedback.
Mache Dir einen Kalender, wann und was Du posten möchtest.
Es gibt dafür auch Tools und Apps in allen Preislagen. Am Ende bleibt die Arbeit aber doch bei Dir, daher musst du Dir überlegen, ob Dir das die Arbeit wirklich erleichtert. Jeder tickt anders.

In einem der nächsten Artikel werde ich näher auf den Content Kalender eingehen und Dir nützliche Tipps geben. Abonniere einfach meinen Newsletter und Du wirst immer über neue Artikel informiert!

Mit den richtigen Social Media Strategien bist du also

  • zur richtigen Zeit
  • mit dem richtigen Inhalt
  • am richtigen Ort

Und jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg beim Entwickeln Deiner Social Media Strategien! Du hast noch Fragen dazu? Dann melde Dich bei mir. Ich unterstütze Dich auch gerne bei der Entwicklung Deiner individuellen Strategie.

PS:
Nachdem sich Gisela über Social Media informiert hat, startet sie neu durch. Sie bietet Stylingtipps auf YouTube an. Diese bewirbt sie auf Pinterest. Über Facebook können sich ihre Kunden über Stylingevents und Zusatzangebote informieren.
Dadurch hat sie hat viele neue Stammkunden bekommen und sie überlegt gerade, in neue und größere Räumlichkeiten umzuziehen.

Linkliste
Definition
https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/social-media-strategie-53531
https://onlinemarketing.de/lexikon/definition-social-media
https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/social-media-marketing/

Geschichte
https://socialmediaone.de/entwicklung-sozialen-netzwerke-geschichte-zukunft/

Beispiel
https://omr.com/de/frau-hansen-kmu-instagram-strategie/

Daten, Zahlen, Fakten Stand 2019

Du möchtest endlich aktiver im Social Media werden und Dir diese Marketingmöglichkeit nicht mehr entgehen lassen?
Um damit neue Kunden zu gewinnen und Dich bekannter zu machen, ist es wichtig, die einzelnen Social Media Kanäle und das Nutzerverhalten zu kennen.

Hier stelle ich Dir die fünf größten und relevantesten Social Media Kanäle vor. Natürlich gibt es noch viel mehr Kanäle und es kann auch sehr sinnvoll sein, einen anderen Kanal zu wählen. Das ist dann jedoch für Fortgeschrittene, ich möchte Dich gerne bei Deinen ersten Schritten begleiten und unterstützen. Und bei den „big five“ ist es ein niedrigschwelliger Einstieg.

Um den richtigen Social Media Kanal herauszufiltern, benötigst Du Informationen über die Altersstruktur und das Nutzerverhalten. Wer sind die Benutzer und welchen Zweck erfüllt das Portal für diese?
Ein Beispiel: Du hast für Deinen Laden einen Artikel eingekauft, der sich als das neueste heiße It- Piece herausstellt. Das möchtest Du natürlich schnell promoten und den Hype mitnehmen. Wenn Du dann auf der richtigen Plattform unterwegs bist und vielleicht noch Anzeigen schaltest, kannst Du sehr schnell auf Dich aufmerksam machen.

Hier ist jetzt die Zusammenstellung für die „big five“

Facebook

Facebook wird heute hauptsächlich als Informationsmedium genutzt. Man recherchiert, schließt sich Interessengruppen an und nimmt Kontakt zu Unternehmen auf. Oftmals funktioniert der Support über Facebook schneller als telefonisch oder per Email. Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor und bekommen Feedback über Bewertungen. Inzwischen kann man über Facebook auch Onlineverkäufe tätigen, allerdings wird dafür ein Webshop benötigt.
Für privaten Austausch wird Facebook immer weniger genutzt.

Wie stark ist die Nutzung in den unterschiedlichen Altersgruppen?

  • 14- bis 19jährige: 61%
  • 20- bis 29jährige: 89%
  • 30- bis 39jährige: 16%
  • 40- bis 49jährige: 12%
  • 50-bis 59jährige: 20%
  • ab 60 Jahren. 70%

März 2019 Deutschland:

  • 32 Millionen Facebook Nutzer pro Monat (29 Million Mobile)
  • 23 Millionen tägliche Facebook Nutzer (22 Millionen Mobile!)
  • 91% Mobile Facebook Nutzer in Deutschland (29 von 32 Millionen)

Instagram

Instagram ist sehr stark auf die Optik und Bildsprache fokussiert. Es wird zur Recherche und zur Unterhaltung genutzt. Menschen, Produkte und Unternehmen können sich präsentieren. Aktuell gibt es noch keine In-App Kauffunktion, der Kunde wird noch auf die Unternehmenswebseite weitergeleitet. Man kann über Direktnachrichten in Kontakt treten.

Nutzerzahlen:

  • 90 Prozent der Instagram-Nutzer sind jünger als 35.
  • Auf Instagram werden jeden Tag 3,5 Milliarden Likes vergeben, an einem durchschnittlichen Tag werden 95 Millionen Posts geteilt (Stand Juni 2016, die Zahl ist wahrscheinlich heute noch höher).
  • Die Instagram Nutzung hat sich zwischen 2016 und 2018 verdoppelt.
  • 63 Prozent der Instagram Nutzer verwenden die App täglich.

Pinterest

Pinterest wird hauptsächlich zur Recherche genutzt: ich suche Inspiration, Reisetipps, Dekotipps, etc. Und Unternehmen können diese Inspiration bieten. Auch hier gibt es eine Shopping- Funktion.
Ähnlich wie bei Instagram wird man auf die Unternehmensseite weitergeleitet.

Für Pinterest gibt es keine speziellen und genauen Zahlen, das Unternehmen hält sich sehr bedeckt.

Wer nutzt es?

  • Hauptnutzer sind Millennials und Frauen von 30 bis 49, aber 40% der Neuanmeldungen sind männlich.
  • Die Nutzer sind global, gebildet, haben einen überdurchschnittlichen Verdienst und leben in der Vorstadt.
  • Täglich werden 2 Mio Pins geteilt, die Hauptnutzung ist mobil zur Planung und Suche.
  • 2/3 aller Pins repräsentieren Unternehmen und Marken, genutzt wird Pinterest auch zum Shoppen.

Youtube

Videos werden genutzt zur Recherche, Wissenserweiterung, Unterhaltung. Du kannst Deine Leistung zeigen, Dich vorstellen. Kurse geben, Geschichten erzählen.
Inzwischen gibt es viele Menschen, die mit YouTube Geld verdienen, allerdings ist die Monetarisierung heute deutlich schwieriger als in der Anfangszeit.

Daten, Zahlen, Fakten:

  • mit 1,9 Milliarden Nutzern ist es die zweitbeliebteste Social Media Plattform.
  • acht von zehn der 18-49-Jährigen sehen sich Videos auf YouTube an
  • die zweitgrößte Suchmaschine weltweit 
  • die am dritthäufigsten besuchte Seite nach Google und Facebook.
  • Upload/Minute 400 Stunden Videomaterial 
  • Jeden Tag mehr als 1 Milliarde Stunden Views (mehr als auf Netflix und Facebook zusammen)
  • 70% der Views stammt von mobilen Geräten

Twitter

Twitter wird in allen Bereichen des täglichen Lebens benutzt, um schnell Informationen weiterzugeben: die DB hat eine Seite zur Störungsmeldung, Politiker präsentieren sich persönlich und aktuell. Seit es bei Twitter auch den Bilderupload gibt, hat sich auch das Nutzerverhalten und die Nutzerschicht verändert. Dennoch ist Twitter kurz, schnell und direkt.

Nutzerinformation:

Auch für Twitter gibt es keine verlässlichen Zahlen.
Laut einer ARD/ZDF-Onlinestudie gibt es 2,5 Millionen wöchentlich und 0,6 Millionen täglich aktive Twitter-Nutzer in Deutschland.

Zusammenfassung

Du hast jetzt alle wichtigen Informationen über die „big five“ Social Media Kanäle zusammen.

Anhand dieser Informationen kannst Du herausfiltern, ob und wie sich ein Social Media Kanal für Dich lohnt.
Grundsätzlich empfehle ich, eine Facebook Seite anzulegen. Dort informierst du über Basics, Öffnungszeiten, Sortiment, Leistungen.
Das ergänzt Du mit ein bis zwei weiteren Social Media Kanälen.
Möchtest Du informieren? Dann bist Du bei Twitter richtig. Eventuell machst Du auch ein informatives Video und stellst es bei YouTube ein.
Willst Du etwas zeigen? Dann wählst du Instagram und vielleicht Pinterest.
Du willst direkt Verkaufen? Dann ergänze mit Instagram und Pinterest.

Wie kannst Du jetzt daraus eine Strategie entwickeln?
Diese Frage beantworte ich Dir in dem Artikel “Wie finde ich wirksame Social Media Strategien?”.

Social Media Kanäle Strategien Symbolbild

Du brauchst Unterstützung? Auch bei der Einrichtung der Social Media Kanäle helfe ich Dir sehr gerne, damit Dein Start herausragend wird! Melde Dich einfach bei mir.

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